Donnerstag, 30. Oktober 2014

Halloween- PROs & CONs! Über Kittykats und Zombies!

Eigentlich wollte ich Halloween dieses Jahr übertauchen, einfach strikt auf dem Blog ignorieren. Ja, und dann kam Pinterest. Und überall diese unfassbaren Torten und Kostüme!

Irgendwie hatte ich dann plötzlich doch die ersten Pins angesammelt. Dann dachte ich mir- "Hey, voll bescheuert, eigentlich findest du Halloween doch doof!" Ja find ich auch! Allerdings nehme ich das zum Anlass, einen kleinen Post dazu zu verfassen.

Im Allgemeinen finde ich das Fest doof, im Speziellen sieht das aber schon wieder ganz anders aus.
Es ist nun mal eine amerikanische Tradition, die vor einigen Jahren zu uns übergeschwappt ist. Aber das inzwischen auch in Europa rund um Halloween ein Riesenhype entsteht, sehe ich ein wenig skeptisch. Kostüme? Finde ich großartig, gruseliges Essen zu einem Motto und Sweet Tables?
Auch ganz großartig, ich liebe Mottoparties! Und da der 1.November nun mal ein Feiertag ist, eignet sich der 31.Oktober auch ideal für Parties und zum Ausgehen, keine Frage!

Was ich hingegen anstrengend finde, ist der Trend, sich möglichst sexy zu verkleiden.
Wusstet ihr, dass Halloween eigentlich ein keltischer Brauch war? Also nichts mit "made in America"! Bei dem keltischen Fest wurde der Sommer verabschiedet und zudem die verstorbenen Seelen davon abzuhalten, das Dorf heimzusuchen und Schaden anzurichten. Dafür wurde ein Feuer entfacht und die Einwohner verkleideten sich mit Tierfellen und teilweise Tierköpfen oder Masken.




Allerheiligen wurde erst nach Unterwerfung der Kelten eingeführt, da der Papst damals ein "christliches" Pendant zu dem keltischen Brauch haben wollte. Und mit den irischen Auswanderern kam Halloween dann schlussendlich nach Amerika. Soviel also zur Kurzfassung.
In den USA gehören für mich verkleidete Kinder, Süßigkeiten und viel Rambazamba dazu.
Doch inzwischen leider auch Frauen, die sich als Catwoman und Cowgirls verkleiden.
Was zum Teufel hat das noch mit Gruselfaktor und Geistervertreibung zu tun? Kinder sollen sich meinetwegen verkleiden wie sie wollen, das fördert sicher auch jede Menge und so, aber Halloween als Anlass zu nehmen möglichst aufgedonnert mit kurzem Rock und hohen Schuhen und so geschminkt, dass man an anderen Tagen so nie nie nie außer Haus gehen würde rumzurennen?

Ein ganz unterhaltsames Statement hat Daria hier in einem Video festgehalten. Dazu gibt sie in einem anderen Video auch super Schminktipps, wie jeder Look gelingt!

Die letzten Jahre hatte ich auch ein Halloween Kostüm, aber das liegt eher daran, dass ich mich gerne als Zombie verkleide (meiner Meinung nach könnte es ruhig mehr Anlässe dafür geben) und nicht daran, dass ich einen Vorwand brauche, meine Brüste zur Schau zu stellen. Ich beschäftige mich lieber mit der Frage, wie ich möglichst echt aussehendes Kunstblut zusammenwischen kann oder ich Narben schminke. Letztes Jahr war ich Black Swan, habe aber trotzdem geschafft auf ein Mini-Tütü zu verzichten. Das Jahr zuvor der Klassiker- Zombie. Wobei ich die Ausführung "Zombie-Jungmama ohne Schulabschluss und mit Zombibaby) gewählt habe.


Aber um hier nicht nur zu schimpfen, sondern auch ein paar Last-Minute-Anregungen für wirklich GUTE Kostüme zu geben: Hier gibt es eine tolle Anleitung, wie man ein möglichst abgeranztes Nachthemd bekommt. Eine Schminkinspriation findet ihr hier. 
Sehr zu empfehlen ist auch der Blog ViktoriaSarina http://www.viktoriasarina.com, da findet ihr großartige Tutorials und umwerfende Halloweenshootings. Besonders gut gefällt mir die Variante Dose im Kopf , Zippverschluss und Malefecient. Oder auch das Modell Schere im Kopf.

Weitere Halloween-Ideen habe ich auf der Pinterest-Pinnwand gesammelt. Vielleicht sind ja für den ein oder anderen noch Lastminute Ideen dabei. Auch essenstechnisch, ich bin dieses Jahr nicht dazugekommen, Rezepte auszuprobieren. Wer soll denn das auch essen? Bin ja Zombie!

Egal ob mit Verkleiden oder ohne, ich wünsch euch allen einen guten Start ins Wochenende. mich würde natürlich noch interessieren, wie ihr Halloween und die damit verbundenen Bräuche so seht?




Mittwoch, 29. Oktober 2014

Wie ich Ordnung in mein Leben und in meine Urlaubsfotos brachte!

Ich bin leider nicht gerade eine Person, der man die Charaktereigenschaften ordentlich und geduldig zuschreiben würde. Ich mag es ordentlich, wirklich! Aber leider bin ich sehr chaotisch und so herrscht in meiner kleinen Wohnung meist ein Chaos. Egal ob nach dem Kochen oder auf dem Schreibtisch, meine Wohnung sieht nie aus wie aus dem Ei gepellt, deswegen haben ich auch schon längst meine potentielle Wohn&Lifestyle-Blogger-Karriere abgeschrieben!
Aber ab und zu bekomm ich dann einen Rappel und verkünde laut (vor allem mir selbst): Schluss jetzt! Jetzt wird Klarschiff gemacht, Ordnung muss her!
So habe ich heute Nachmittag damit verbracht, alle Nagelläcke, die ich noch nie in meinem Leben verwendet habe und die Farben haben, deren Namen ich nicht kenne, in hohem Bogen in die Mülltonne zu werfen (keine Sorge, die Lacke waren nach jahrelangem Fristen ihres Daseins im Badezimmerschrank inzwischen eher farbiger Beton, sonst hätte ich sie natürlich großmütig weitergegeben) und mein Badezimmer (!) aufzuräumen. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass man so viel in einem Badeimmer aufräumen kann.  Ja richtig, aufräumen, nicht putzen!

 Wie auch immer, ich schweife mal wieder ab. Denn eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass ich vor einigen Wochen auch endlich ein digitales Chaos beseitigt habe- nämlich das meiner Urlaubsfotos der letzten Jahre. Und da sich auf dem Blog inzwischen auch einige Fotoposts und Travelguides zu diversen Reisen angesammelt haben, wurde kurzerhand eine neue Seite erstellt.

Ab sofort findet ihr unter "Travel" also eine Übersicht alles bisherigen Guides und Fotos.

Ich wünsch euch eine schöne Restwoche, leider hat die Badezimmeraufräum-Action auch einen Nachteil: Eigentlich hätte ich ja lernen müssen, jetzt komm ich vor meiner Prüfung am Freitag mal wieder ins Strudeln. Aber ich lerns auch noch irgendwann! Dafür kann ich jetzt meine Nägel nach Belieben lackieren, immerhin!





Dienstag, 21. Oktober 2014

Herbstbloggerei II: Mango-Caprese-Salat mit Feuer im Hintern























Das zweite Rezept der Herbstbloggerei-Reihe ist gar kein typisches Herbstrezept, aber wenn wir uns mal ehrlich sind, ist dieses Sonne-Regen-Sturm Hin und her ja auch kein richtiger Herbst oder? Am Wochenende hatten wir wunderschöne Sonnenstunden, heute quälte ich mich bei Nieselregen und Dunkelheit aus dem Bett. Insofern darf man ruhig ein wenig frisch und fruchtige Zutaten in die Herbstküche mischen finde ich. Diesmal also kein Kürbis, sondern Mango!

Genauer gesagt kredenze ich euch einen hitzigen Mango-Caprese-Salat!
Zutaten:
Vogerlsalat (Feldsalat)
eine halbe Mango (Mangofreunde nehmen eine ganze)
250 g Mozarella
1 Avocado
Chili
Zitrone
Salz,Pfeffer,Honig


Alles was rund ist (oder annähernd rund) kleinschneiden. Das Dressing wird aus Zitronensaft, ein bisschen Salz und Pfeffer, Chilliflocken und einem halben Löffel Honig zusammengemixt. Seid mit den Chilliflocken sparsam, damit das Ganze zwar hitzig wird, aber euch nicht umhaut.
Dass die Kombination Mango-Mozarella eine Spitzenliaison ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein (fragt mal Wassermelone-Feta!), aber mit der Säure vom Zitronensaft und der Schärfe ist dieser Salat unschlagbar.























Auch bei diesen Fotos konnte ich dank dem Tapetenshop Ewering auf eine Tapete als Fotohintergrund zurückgreifen. Langsam bin ich ein richtiger Fan von Tapeten als Backdrop (wie man so schön im Foodblogger-Jargon sagt). Man muss sich weniger Gedanken um das Verstauen von Holzplatten machen und kann auch nach Belieben die Farben ändern. Auf diesen Fotos seht ihr diese Tapete.

*Die Produkte wurden mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt, vielen Dank hierfür!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Easy eine Font erstellen aus der eigenen Handschrift- so gehts!

Ich würde mich nicht gerade als den Über-Drüber HTML und Grafiker-Experten bezeichnen. Ich bin weder Webdesigner noch kann ich professionell Fotos bearbeiten oder Layouts erstellen. Meistens habe ich tausend Ideen im Kopf, pfusche ein wenig mit Photoshop oder anderen Bearbeitungsprogrammen herum, werde fuchsteufelswild weil alles nicht so klappt wie ich will und fluche laut. Dann folgt meistens eine Trotzphase, in der ich den Laptop abdrehe, mir demonstrativ eine andere Beschäftigung suche (da soll der Laptop mal sehen, was er davon hat- ich wasch jetzt ab!) und mir nach wenigen Minuten dabei lächerlich vorkomme.

Also, ihr merkt schon, ich liebe es, stundenlang komplizierten Youtube-Tutorials zu folgen und mir jedes kleinste Detail selbst zusammenzuschustern. Nicht!
Meine Vorstellungen korrelieren leider nicht mit meinen Fähigkeiten, deswegen bin ich ein großer Fan von einfach umzusetzenden...äh Dingen?


Wie auch immer, heute möchte ich euch ein tolles Tool vorstellen, das ich letztens entdeckt habe. Es geht darum, aus seiner eigenen Handschrift ganz einfach eine Schrift zu erstellen. Ohne programmieren und so! (toll oder?)
Und zwar geht das über die Seite my script font in 3 Schritten:

1. Ihr ladet euch die Vorlage herunter.
2. Dann füllt ihr die Kästchen aus mit dem jeweils vorgedruckten Buchstaben.
3. Das ausgefüllte Blatt wird dann eingescannt und im Format .TIFF hochgeladen.
4. Dann bekommt ihr eine fertige Schriftart, die ihr downloaden und installieren könnt. Je nachdem, ob ihr Windows oder Mac OS verwendet, geht das ein wenig unterschiedlich. Meistens reicht aber ein Doppelklick auf die Datei und Installieren aus.
Dann könnt ihr die Schrift gleich einsetzen in einem beliebigem Schriftprogramm wie Word (natürlich auch in Bildbearbeitungsprogrammen).  Manchmal ist es notwendig, das Programm oder den Computer neu zu starten, bevor ihr die Schriftart einsetzen könnt. Also nicht verzagen, wenn sie nicht gleich auftaucht.

Am besten ist ein schwarzer, dunkler Fineliner für das Ausfüllen geeignet. Achtet darauf, nicht über die Ränder der Kästchen zu malen, ansonsten sind die Buchstaben vielleicht abgeschnitten. Bei den Sonderzeichen könnt ihr auch andere Symbole einfügen (Smileys, Herzen, Pfeile), hier ist Raum für kreative Ideen. Ist ja schließlich dann eure persönliche Schriftart, nicht wahr?
 Und so sieht in dem Fall dann meine persönliche Schriftart aus:

















Viel Spaß beim Ausprobieren und euch einen wunderschönen Sonntag! Ich war gestern bei dem tollen Wetter vie draußen und lange spazieren, dafür fallen heute dann lästige Sachen an, die noch zu erledigen sind wie Hausarbeit, Lernen und so. Bäh!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Travelguide: Südostasien - Part I *Ziel aussuchen und Organisation*

Lange habe ich in bereits angekündigt, jetzt ist er endlich fertig geworden: Der Travelguide für Südostasien. Eigentlich wollte ich letztes Jahr nach unserer Indonesien-Reise gerne schon einen kleinen Post darüber schreiben, aber da das meine erste Reise nach Asien war bzw. überhaupt meine erste große Reise außerhalb von Europa, fühlte ich mich nicht bereit dafür, anderen Tipps zu geben. Und jetzt? Ich war immer noch in viel zu wenigen Ländern, mir fehlen unendlich viele Punkte auf der Liste und ich könnte Wochen, wenn nicht Monate weiter in Asien herumreisen. Aber ich denke nicht, dass ich in den nächsten Jahren alle Länder bereist haben werde, deswegen besser jetzt ein Travelguide als nie. Trotz guter Vorbereitung hätte ich mir gewünscht, auf einige Punkte vorher hingewiesen worden zu sein.

Da der Post immer länger und länger geworden ist, habe ich mich entschieden, ihn zu teilen. Heute geht es darum, welche Reiseziele Südostasien überhaupt bietet und welche Dinge man vor Beginn der Reise unbedingt schon klären sollte, um sich Ärger zu ersparen.

1. Wie unterscheiden sich die Länder?

Die erste Entscheidung ist immer die schwierigste! Wohin soll es denn überhaupt gehen? Von vielen Länden in Südostasien hat man schon so viel Gutes (und vielleicht auch Schlechtes) gehört, wie soll man sich da bloß entscheiden? Ich möchte euch hier gerne einen kleinen Überblick über die Vor- und Nachteile einiger bekannter Länder geben, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dieses Bild ist eine Mischung aus persönlicher Erfahrung und Berichten von anderen Backpackern, aber ich denke, es ist um einiges authentischer als alle Touristenseiten und 8-Jahre-alte-Blogeinträge zusammen.

*Indonesien*
Vor meiner Reise hatte ich eigentlich gar kein Bild von Indonesien. Indonesien ist in Wirklichkeit nicht mal ein einzelnes Land, sondern ein Inselstaat. Zu diesem Staat gehören die Inseln Borneo, Sumatra, Java, Bali, Neuguinea, Lombok, Flores und unzählig weitere (teilweise sehr kleine) Inseln.
Nicht nur diese unzähligen Staaten machen Indonesien so vielfältig, sondern auch die vielen unterschiedlichen Religionen. Wir haben 2 Wochen auf der Insel Java verbracht und dort das sehr urtypische, nicht-touristische Indonesien kennengelernt. Abseits von Elefantenparks und anderen Attraktionen, die für Touristen gebaut werden und nichts mehr mit der eigentlichen Kultur zu tun haben, findet man hier sehr herzliche Menschen, Straßenmärkte mit einer unglaublichen Essensauswahl und sehr urtümliche Fortbewegungsmittel. Allerdings muss man sich natürlich auch mit den Gegenheiten arrangieren. Straßencafés gibt es kaum, ebensowenig richtige Stadtzentren. Da die Einwohner Javas großteils muslimisch sind, sollte man auch seinen Kleidungsstil dementsprechend anpassen und auf Tank-Tops und kurze Shorts und Rücke verzichten. Auch Schwimmen kann an manchen Stränden als unhöflich empfunden werden. Auf Java gibt es viele Städte, wobei uns Yogjakarta sehr gut gefallen hat, dort verbrachten wir auch viel Zeit und unternahmen einige Ausflüge (mehr dazu im nächsten Teil), die Hauptstadt Jakarta kann man sich wohl eher sparen. Einige Großstädte wie Malang oder Surabaya sind wohl eher eine Durchreise wert, da sie meistens in erster Linie viel Verkehr bieten. In den ländlicheren Gebiete hingegen findet man richtige Dörfer, viele Reisplantagen und auch Vulkane (der bekannteste ist hier sicherlich der Bromo).

Bali und Lombok hingegen sind das komplette Gegenteil zu Java. Hier findet man nicht nur unzählige Touristen, sondern auch das dazugehörige Angebot, egal ob Cocktail-Bar oder Fisch-Barbeque. Bali bietet traumhafte Strände und Inseln und im Landesinneren die bekannten Reisterrassen und ein Regenwald-ähnliches Klima. Auch wenn Bali recht klein ist, unterscheiden sich der Süden und der Norden sehr. Eine Rundreise ist also in jedem Fall interessant. Abraten würde ich davon, nur in Kuta zu bleiben. Viele Touristen schaffen es gerade aus dem Flughafen raus und ins Hotel und steigen nach 2 Wochen Party und Strand genau dort wieder in den Flieger ein. Dafür wäre mir ehrlich gesagt mein Geld zu schade, solche All-inclusive-Urlaube gibt es auch innerhalb Europas meiner Meinung nach.



*Thailand*
Durch Thailand reisten wir durch, viel zu wenig Zeit blieb eigentlich für dieses Land. Ursprünglich hat es mich gar nicht so sehr gereizt, dorthin zu reisen aber ich wurde eines besseren belehrt. Natürlich zählt Thailand zu den wohl am touristischsten Ländern Südostasiens, aber es bietet wunderschöne Inseln mit legendären Parties (leider haben wir es gar nicht in den Süden geschafft), viel Infrastruktur, die auf die Ansprüche von Touristen angepasst ist und natürlich auch viel Abwechslung. Wer gerne westliches Essen und bequemes Reisen möchte, der ist in Thailand gut aufgehoben. Aber auch für andere Ansprüche gibt es vor allem im Norden viel zu sehen. Nationalparks und Städte mit einem ganz eigenen Flair wie Chiang Mai finden sich dort. Außerdem eignet sich Thailand gut as Ausgangspunkt in umliegende Länder (zum Beispiel Laos- auch mehr dazu im nächsten Teil). Auch wenn einem Thailand zu touristisch ist, würde ich Bankog auf jeden Fall nicht auslassen. Die Stadt hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist nicht so dreckig und laut wie man sie sich vielleicht vorstellt. Das Businessviertel mit diesen unglaublich hohen Gebäuden, die legendäre Sirocco Sky Bar (die manche vielleicht aus Hangover kennen) und die Straßenstände mit den köstlichsten Smoothies, die ich je getrunken habe.

*Laos*
Im April verbrachten wir 2 Wochen damit, Laos von Norden nach Süden zu durchreisen. In dieser Zeit habe ich mich wirklich in das Land verliebt. Die Kolonialzeit ist in Städten wie Luang Prabang noch gut spürbar, hier bekommt man Croissant und Cappuchino zum Frühstück serviert. Genauso spürt man aber die laotische Kultur, wenn man frühmorgends in der Dämmerung die Mönche- die man übrigens überall im Land trifft was ich ganz wunderbar fand- bei ihrem täglichen Almosengang beobachten darf. Ein Mönch fuhr sogar mit uns im Nachtzug nach Bangkog, ich war ganz begeistert!
Sehr imposant ist natürlich der Mekong, der durch Laos fließt und großteils mit dem Boot befahrbar ist, dadurch kann man eine gute Strecke auch zu Wasser bewältigen und bekommt viel Landschaft und Leben am Fluss geboten. Natürlich stellen sich die Einheimischen auch langsam auf Tourismus ein, aber man hat in Laos noch sehr viele Möglichkeiten, abseits von Partydestinationen wie Vang Vieng und der nicht so charm-reichen Hauptstadt Vientiane das urtümliche Laos kennenzulernen.
Auch wenn die Reisemöglichkeiten manchmal sehr hart an der Grenze sind (vor allem manche Nachtbusse), kommt man hier in Gegenden, wie man sie nie erwartet hätte. Plötzlich steht man mitten auf einem menschenleerem Hochplateau und macht eine Trekkingtour quer durch den Urwald zu einem Wasserwald. Unglaubliche Naturschauspiele, die man da zu sehen bekommt!



*Kambodscha*
Ja, nach Kambodscha wollten wir ursprünglich auch, jedoch reichte die Zeit nicht mehr. Zum Glück ist Kambodscha ein eher kleines Land, trotzdem bietet es mit den riesigen berühmten Tempelanlagen sicherlich genug Programm für mehrere Tage oder Wochen. Ich denke, es wäre sinnvoll, eine Reise nach Kambodscha mit Laos oder dem Vietnam zu kombinieren.

*Vietnam*
Über den Vietnam kann ich nicht viel sagen, da ich das Land leider bisher nur von Erzählungen kenne. Reisen dürfte sehr unproblematisch sein, zudem hat der Vietnam natürlich gegenüber Laos den Vorteil, dass man direkt am Meer ist. Eine Reise von Nord nach Süd oder umgekehrt ist auch hier ganz sinnvoll, da das Land ziemlich langgezogen ist.

*Myanmar*
Das ist das Land, das sicherlich als nächstes auf meiner Asien-Liste stehen würde. Laut Berichten von Backpackern ist das Reisen und Fortbewegen zwar ganz einfach, aber touristisch ist das Land noch kaum erschlossen und bietet unglaublich viel unverfälschte Natur und vor allem Kultur. Das würde mich wirklich sehr reizen. Erst vor einigen Jahren (genauer gesagt 2011) wurden die Grenzen geöffnet, somit kann das Land auch erst seitdem unkompliziert bereist werden (eine Militärdiktatur bereist sich nämlich gar nicht so gut).




2. Was muss ich vor der Reise alles organisieren?

Nehmen wir an, die Flüge sind gebucht und das Datum ist fixiert. Schön, jetzt habt ihr 2,3 oder vielleicht sogar 4 Wochen Zeit, die ihr beliebig mit Routen, Orten und Erlebnissen füllen könnt. Ihr fangt an, im Reiseführer zu blättern und in Foren zu stöbern und nach kurzer Zeit seid ihr euch sicher- es gibt so viele Dinge zu tun, ich kann mich gar nicht entscheiden. So ging es zumindest mir. Eine große Reise zu planen, ohne abschätzen zu können, wie die Kultur und die Menschen überhaupt sind, kann ganz schön fordernd sein. Deswegen gibt es ein paar Dinge, die man beherzigen sollte:

*Macht euch einen Plan!*
Nicht alles lässt sich an einem Abend planen. Teilt euch mit eurer Reisebegleitung zum Beispiel Gebiete auf, macht euch einen Zeitraum aus, in dem ihr recherchiert und Vorschläge macht und dann einen Tag, an dem ihr gemeinsam entscheidet, welche Dinge ihr unternehmen wollte. Oder splittet die unterschiedlichen To-Dos auf. Ein Wochenende kümmert man sich vor allem um Hotels und Transport, an einem anderen Abend um Angebote rund um eine Stadt, etc. So behaltet ihr den Überblick und vermeidet, dass eure Motivation und der Enthusiasmus vor lauter Ideen gedämpft werden.



*Entscheidet, welche Punkte Vorrang haben*
Wenn man mitten in der Vorfreude steckt, ist es sehr verlockend, auf Blogs stundenlang nach Geheimtippps zu suchen und Videos auf Youtube zu durchstöbern. Ich habe selbst Eintrittspreise in tollen Naturparks recherchiert, obwohl ich noch gar nicht wusste, ob unsere Route dort vorbeiführen wird. Natürlich entwickelt sich manchmal eine Eigendynamik und das ist auch gut so, aber wichtig ist es, einige wichtige Dinge nicht zu vergessen. Vor allem in Punkte Impfungen, darf man Entscheidungen nicht auf die lange Bank schieben. Ob und welche Impfungen notwendig sind, müsst ihr leider alleine entscheiden. In den meisten Städten gibt es Tropeninstitute, die euch beraten, welche Impfungen für euer Lang empfohlen werden. Oft wird hier jedoch empfohlen, alle Impfungen zu machen, dem kann ich mich nicht unbedingt anschließen. Ich kann nur für mich sprechen: Bei unserer ersten Reise haben wir Hepatitis und die 3fach Impfung Diphterie/Tetanus/Polio auffrischen lassen und uns zusätzlich Tollwut geimpf. Hier gibt es insgesamt 3 Impfungen die jeweils im Abstand von 1-2 Wochen erfolgen müssen. Ob ich sie gebraucht habe? Pauschal kann ich es nicht beantworten, ich habe mich bei der ersten großen Reise auf jeden Fall sicherer gefühlt, vor allem im Monkey Forest, wo lauter Affen frei herumlaufen. Aber wie notwendig einzelne Impfungen sind, muss meiner Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden. Wenn ihr diese Entscheidung möglichst früh trefft, kommt ihr auch nicht in Zeitstress, rechtzeitig vor dem Abflug alle Impftermine unterzubringen. Auch in punkto Visum würde ich mich rechtzeitig erkundigen. Manche Visa bekommt man vor Ort ausgehändigt (Laos) und muss nur Dollar und Passfotos mitbringen, für Thailand braucht man beispielsweise gar kein Visum. Diesen Punkt im Vorfeld zu klären ist viel wert und erspart Stress an der Grenze! Beachtet auch jeweils die Reisedauer, viele Visa sind für 30 Tage ausgestellt und müssten danach verlängert werden!
Es ist außerdem überlegenswert, ob man eine Kreditkarte beantragen möchte (wenn ihr noch keine habt). Das ist einerseits praktsich, da oft eine Reiseversicherung dabei ist und auf der anderen Seite, weil man bei vielen Banken mit der Bankomat-Karte (EC-Karte) nicht abheben kann. Niemand möchte mit solchen Unmengen an Bargeld reisen (noch dazu in der jeweiligen Währung), dass man 2 Wochen erstmal ohne Karten auskommt. Kreditkarten sind auf jeden Fall ein gutes Back-up, um in Notsituationen Hilfe zu bekommen. Viele Banken bieten speziell für junge Leute und Studenten gute Konditionen an, erkundigt euch einfach mal.



*Lest euch ein*
So banal das klingt, aber deckt euch rechtzeitig mit Reiseführern und Infos ein! Es dauert einfach viel länger als man glaubt, sich mal die vielen Infos, die in Druckform und im Internet kursieren, durchzulesen, auszusieben und sich dabei immer noch auf den Urlaub zu freuen, ohne dass das Gefühl entsteht, man bringt nie alle Pläne und Vorhaben unter.
Bei solchen größeren Reisen kann ich auch die dicken Wälzer als Reiseführer sehr empfehlen. Da zählt auch wirklich die Aktualität. Die Freunding war vor 4 Jahren in Thailand? Seid euch sicher, seitdem haben sich viele Dinge geändert, bestellt lieber gleich einen neuen Reiseführer. Auf die paar Euro kommt es dann auch nicht mehr an und ihr ärgert euch hinterher nicht, wenn Infos fehlen oder Erwartungen nicht erfüllt werden.

Mit diesem Haufen an Infos schließe ich mal den ersten Teil des Travelguides und verspreche euch aber viele Details für den zweiten Teil- da wird es besonders um Gepäck und genaue Routen gehen.
Habt eine schöne restliche Woche!

Samstag, 4. Oktober 2014

Flohmarkt-Impressionen

Ich liebe den Herbst! Diese Jahreszeit steht für mich für lange Spaziergänge durch die Weinberge, Kuschelabende mit einer Kanne Tee auf der Couch und natürlich Flohmarkt-Besuche. Und da ich nicht nur Flohmärkte besuche, sondern auch jedes Jahr einen Herbstflohmarkt organisiere, gibt es heute ein paar Eindrücke in Form von Fotos. Letztes Wochenende fand der Herbstflohmarkt statt. Bereits die 2 Wochen davor waren sehr anstrengend. Sortieren, Organisieren, Planen. Man glaubt gar nicht, wie viele Dinge plötzlich zu bedenken sind!
Hier hatte ich schon mal ein paar wesentliche Punkte zusammengestellt. Von Jahr zu Jahr lernt man dazu, mal sehen was das nächste Jahr bringt!



 Über den scheußlichen Gelbstich bitte ich an dieser Stelle einfach mal hinwegzusehen, indoor-Fotos mit Regenwolken vor dem Fenster und Kunstlich machen es einem nicht leicht. Wenn noch dazu die Bude voll ist und fleißig gekauft wird, macht es die Situation nicht einfacher.




 Heute war ein richtiger Herbstag wie aus dem Bilderbuch- leichter feuchter Nebel! Morgen gehe ich dann mit einer lieben Freundin auf einen Flohmarkt, um uns von dem Stress wieder zu erholen und mal ein wenig zu spionieren.

Ich hoffe, ihr habt ein tolles Wochenende!

Samstag, 27. September 2014

Herbstbloggerei: Bananenbrot -lecker lecker & sogar gesund!



Wenn der Herbst vor dem Fenster schon tobt, Blätter in die Luft wirbelt und immer wieder Regen an die Scheibe peitscht, dann gibt es nichts Besseres, als den Ofen anzuwerfen. Genau das Gleiche Phänomen taucht bei mir auf, wenn ich lernen muss. Und wenn ich eigentlich lernen sollte und es draußen grausig kalt und drinnen furchtbar ungemütlich ist, dann ist es für mich fast unvermeidbar, etwas zu backen. Leider bin ich Kuchentechnisch an meine Grenzen gestoßen. Genug Rezepte hätte ich ja, die ich gerne ausprobieren möchte, aber beim letzten Kuchen musste ich Freunde und Arbeitskollegen schon richtig zwingen, den zu essen. Nicht weil er nicht gut geschmeckt hat muss ich zu meiner Verteidigung sagen, sondern weil einfach zu viel Kuchen von mir in zu kurzer Zeit produziert wurde. Deswegen habe ich mich mal nach einer etwas gesünderen Alternative umgesehen und bin auf ein tolles Rezept für Bananenbrot gestoßen, das ich etwas abgeändert habe.
Und das nutze ich gleich zum Auftakt der Herbstbloggerei. In den nächsten Wochen möchte ich gerne einige Rezepte mit euch teilen, die den kalten Herbst ein bisschen gemütlicher und vor allem köstlicher machen- seid also gespannt.
Der Teig ist schnell zusammengemischt. Die Bananen mit der Buttermilch und dem Honig pürieren, danach den Zucker hinzufügen. Je nach Geschmack kann man auch ein bisschen mehr Zucker dazugeben, mir hat das eigentlich gereicht. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron mischen und auch dazugeben, Leinsamen einrühren. Am Ende kommen noch die Eier dazu, die sorgen für eine gute Bindung. Das wars auch schon. Das tolle an dem Rezept ist, dass man es nach Belieben abwandeln kann. Ich habe noch eine Handvoll geriebener Nüsse dazugegeben, man kann auch Kokosflocken oder andere Zutaten hinzufügen. Die Leinsamen habe ich genommen, weil sie sehr gesund sind (ein Hoch auf die Balaststoffe und Vitamine!) und geschmacklich nicht wirklich hervorstechend sind.

Dann den Teig in eine gefettete Kastenform einfüllen und  ca. 175-180 °C ca 70 min backen.


Das Brot ist nach dem Auskühlen schnittfest und hält sich einige Tage, ohne hart zu werden. Ich esse es sehr gerne zum Frühstück, aber auch als Snack zwischendurch. Eine gesunde Alternative zum Schokoriegel!
Ich habe endlich auch eine tolle Alternative für Fotohintergründe gefunden. Meine Mini-Wohnung bietet leider kaum Platz für alte Holztüren, Europaletten, Dielen und sonstige Food-Props. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich vom Tapetenshop Ewering angeschrieben wurde. Seit ich meine Küche tapeziert habe, bin ich ja Feuer und Flamme für Tapeten. Leider habe ich nur eine kleine Wohnung, sonst würde ich am liebsten in jedem Raum eine Wand tapezieren. So habe ich mich aber auch sehr über Tapete gefreut, weil sie einfach einen super Fotohintergrund abgibt. Schnell zusammengerollt ist sie platzsparend verstaut und kann für viele verschiedene Rezepte wieder genutzt werden. (Auf diesen Fotos ist es übrigens diese Tapete*)


 Also, eine sehr praktische Sache wie ich finde. Die Holztapete passt sehr gut zu dem Bananenbrot finde ich, mal sehen was beim nächsten Teil der Herbstbloggerei entsteht!
Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende, bei mir steht heute noch ein Tag Flohmarkt-Wahnsinn bevor, ihr könnt mir auf Instagram gerne folgen unter charlottenmarotten.

Mehr dazu ein andermal, habt einen tollen Bananenbrot-Sonntag!

*Die Produkte wurden mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt, vielen Dank hierfür!
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...