Samstag, 25. April 2015

Herzensbücher- "Noah" von Sebastian Fitzek & warum dieses Buch so nachdenklich macht


Huch, der letzte Post, in dem ich ein Buch vorgestellt habe (damals: "Morgen kommt ein neuer Himmel") ist schon wieder 3 Monate her. Dabei habe ich es dieses Jahr sogar geschafft, viel mehr zu lesen als 2014. Besonders, dass ich endlich mit der Game of thrones Reihe weiterkomme, lässt mein HErz höher schlagen. Viele Bücher stehen aber auch noch im Regal und warten auf ihren Einsatz. In einer Woche organisiere ich einen Bücherflohmarkt, da findet eventuell noch das ein oder andere Buch den Weg zu mir. Ich habe mir aber auch vorgenommen ein bisschen auszusortieren, auch wenn sich mein inneres Lesewurm-Ich (klingt ziemlich spacig und eigentlich auch eklig) dagegen sträubt. Bücher, die ich sicher nicht noch ein 2.Mal lesen werde, können ruhig auch ml aussortiert werden wie ich finde. Trotzdem kann ich es einfach nicht lassen, immer wieder neue Bücher zu kaufen oder bei Flohmärkten zuzuschlagen. Ich bin und bleibe ein kleines Cover-Opfer, deswegen hat mir dieses Buch (unter anderem) auch so gut gefallen!

Einen Überblick über alle vorgestellten Bücher findet ihr übrigens HIER. (Oder man folgt einfach der dezenten Verlinkung im Hauptmenü!)


Das Buch von Sebastian Fitzek hatte ich schon mehrfach in der Hand, aber als es nun endlich als Taschenbuch herauskam, musste ich es einfach mitnehmen. Wie sich herausgestellt hat, ist der Inhalt mindestens genauso toll wie das Cover, also kann man das Buch ganz beruhigt kaufen. Der Klapptentext ist leider nicht sehr aufschlussreich, hat mich aber ausreichend neugierig gemacht um gleich mit dem Lesen zu starten:

"Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in Ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt. Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten. Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?"

Klingt sehr dramatisch und passt meiner Meinung nach eigentlich gar nicht so gut zum Inhalt des Buches. (Abgesehen davon, dass die Höflichkeitsform meiner Meinung nach eine schlechte Übersetzung ins Deutsche ist, das stört beim Lesen der Beschreibung schon sehr. Das Buch wurde jedoch deutlich besser übersetzt). Fakt ist, dass Noah- der Hauptcharakter- sein Gedächtnis verloren hat und ziellos mit seiner neuen Bekanntschaft- einem ziemlich schrulligem Obdachlosen- herumirrt.

Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass mehrere Handlungsstränge parallel erzählt werden, die am Ende (teilweise) zusammenlaufen. Dadurch war das Buch für mich von Anfang an sehr fesselnd und spannend.

Schon nach kurzer Zeit bringt sich Noah (den Namen gibt er sich selbst, weil dieser sehr unförmig in seine Hand eintätowiert ist und er ansonsten keine Anhaltspunkte zu seiner Identität hat) in Schwierigkeiten und ist eigentlich permanent auf der Flucht. Ganz sicher, vor wem er warum eigentlich davonläuft ist er jedoch nicht.

Zur Zeit der Geschichte (die in der nahen Zukunft spielt) ist die Erde stark überbevölkert und es kursiert eine gefährliche Pandemie, die so genannte "Manila-Grippe", vor der sich alle fürchten.
Mehrere tausend Menschen sind bereits erkrankt, besonders in den afrikanischen Ländern. Ein Reisender hat das Virus, das noch unerforscht ist, jedoch auch bereits in die USA sowie nach Europa gebracht, sodass die Verbreitung nun auch dort ihren Lauf nimmt.
























Die Medikamente sind knapp, stellenweise bricht Panik unter den Menschen aus und es wirkt so, als würde alles auf eine globale Katastrophe zusteuern. Parallel hierzu verfolgt man die Geschehnisse in einem Slum, in dem eine Mutter mit Säugling und kleinem Sohn um das nackte Überleben kämpft. Als der Slum plötzlich von den Behörden abgesperrt wird, versucht sie verzweifelt zu fliehen, das Leben ihres unterernährtes Baby, für das sie keine Milch mehr hat, hängt am seidenen Faden.






















Nach und nach wird klar, dass Noah scheinbar mit den Entwicklungen mehr verbunden ist, als er sich jemals hätte denken können. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da es sonst einfach nicht mehr so spannend ist. Jedoch hat dieses Buch nicht nur einen sehr gelungenen Spannungsaufbau, sondern macht auch sehr nachdenklich. Im Laufe der Geschichte wird man immer wieder mit Fakten rund um die Erde und unseren Lebensstil konfrontiert, die mich sehr bewegt haben. Zaphire ist der ehemaliger Leiter eines Pharmakonzerns, der -nachdem er selbst jahrelang Teil des auf Profit und Wachstum ausgelegten Systems war- sein Leben drastisch geändert hat und 95% seines gesamten Vermögens spendete. Er ist Gründer einer wohltätigen Non-Profit Organisation und hält eine flammende Rede bei einem Gala-Dinner, in der er die Gäste bewusst provoziert und mit Fakten konfrontiert, die eigentlich neimand hören möchte:

"Meine unverehrten Damen und Herren, überschätze Gäste, ich begrüße Sie zu diesem 12. Wohltätigkeitsbrunch für notleidende Kinder in Afrika; ein Motto, das ebenso verlogen ist wie das Publikum, zu dem ich heute sprechen muss."

Allein für diesen Satz habe ich still applaudiert.

"Die Menschen [...] sterben. [...] Sie verdursten, verhungern, schlachten sich in Kriegen ab oder verrecken an Krankheiten, für die wir ihnen die Medikamente verweigern. In vierzig Jahren geht das Öl aus. Dabei beginnen Indien, China und alle anderen Schwellenländer gerade erst damit, die Rohstoffe zu vernichten, um die sich bald über neun Milliarden Menschen die Köpfe einschlagen werden. Eine Milliarde Menschen haben schon jetzt keinen Zugang zu Trinkwasser. Beinahe stündlich stirbt ein Baby an Unterernährung, alle vier Minuten erblindet ein Mensch, weil er sich kein Vitamin A leisten kann."

"Es geht hier nicht um Umweltschäden, die ein einziger Hamburger anrichtet, weil für seine Herstellung so viel Wasser verschmutzt wird, wie Sie für 17 Duschbäder brauchen. Vergessen Sie, dass ein Drittel aller fossilen Brennstoffe der USA für die industrielle Fleischerzeugung draufgehen."

"Während Millionen Kinder verhungern, verbrennen wir Getreide, um daraus Biosprit zu machen. Getreide, das dadurch auf dem Weltmarkt immer teurer wird, unbezahlbar für eine afrikanische Familie, auch weil die Bank, der Sie hier im Saal Ihr [...] Geld anvertrauen, mit diesem Geld auf steigende Lebensmittelpreise an den Börsen wettet."

 Wie oft kommt es vor, dass man eine Kleinigkeit tut- sei es, dass man einem Obdachlosen 50 Cent gibt oder dass man im Supermarkt mal zu den Bio-Äpfeln greift, und man sich dabei super toll vorkommt. Ich schließe mich da natürlich voll und ganz ein. Wow-einmal keine Erdbeeren im Winter gekauft, einmal eine Papier- statt der viel praktischeren Plastiktüte genommen. Wahnsinns-Leistung!
Da kann man sich echt gratulieren, dass man so einen großen Beitrag für seine Mitmenschen und die Umwelt leistet!
Versteht mich nicht falsch, ich finde das alles toll,jede Kleinigkeit zählt, aber trotzdem ist unser Lebensstil die restlichen 97% des Tages leider genau das Gegenteil von diesem Handeln.










Derzeit ist in den Medien das Thema rund um die Flüchtingsströme nach Europa ein Riesen-Thema- und warum? Weil einmal auf einem Haufen viele Menschen gestorben sind. Tatsächlich sterben aber jeden Tag auf dem Meer Menschen genau aus diesem Grund, macht es allein die Masse, dass wir plötzlich betroffen sind? Erst heute habe ich in den Medien gehört, dass die EU dem "Sterben im Meer ein Ende bereiten will" wie es theatralisch formuliert wurde. Tatsächlich bedeutet das aber nur, dass der Grenzschutz ausgebaut wird. Was tun wir also? Wir verhindern, dass überhaupt so viele Flüchtlinge zu uns kommen. Ursachenbekämpfung? Fehlanzeige.Wohlgemerkt handelt es sich um Flüchtlinge, die machen ja keinen Bootsausflug, weil das Wetter so schön ist! Es ist wirklich zum Weinen. Interessanterweise wurde auch dieses Thema in der Rede kurz aufgegriffen:

"Dank Frontext sind allein im letzten Jahr siebzigtausend Flüchtlinge im Mittelmeer und Atlantik ersoffen. Und während die Leichen in den Wellen versinken oder die Frechheit besitzen, die Urlauber beim Bräunen zu stören, weil sie [...] an den Strand von Gran Canaria gespült werden, betanken wir unsere SUVs, fahren durch einen Drive-in und beißen in einen Hamburger, der uns fetter, kränker und dümmer macht. Und weil wir für ihn nicht mehr als einen Dollar ausgeben wollen, obwohl er, sämtliche Umweltschäden eingerechnet, hundertachtzig Euro kosten müsste, werden Jahr für Jahr neue Massenställe und Schlachthofanlagen genehmigt, die nicht nur für die Tiere, sondern für alle Menschen tödlich sind."

Das Buch ist mit all diesen Punkten für mich absolut aktuell. Die Geschichte ist natürlich frei erfunden, der Autor weist jedoch am Schluss ausdrücklich darauf hin, dass die genannten Fakten der Realität entsprechen. Meiner Meinung nach ist es ihm sehr gut gelungen, ein brisantes Thema, das uns alle betrifft, mit einer absolut spannenden Geschichte zu verknüpfen.
So schnell habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt.

Habt ihr "Noah" schon gelesen? Mich würden natürlich eure Meinungen stark interessieren!

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, für mich ist es mit arbeiten und Vorbereitungen für den Bücherflohmarkt verbunden, aber ich werd trotzdem ein zwei Stündchen die Sonne genießen!

Montag, 20. April 2015

Fluffiger Eierlikörkuchen- da kommen Frühlingsgefühle auf! Gastbeitrag auf Rezeptekasten



Heute gibt es ein ganz einfaches Rezept für einen wunderbar fluffigen und saftigen Eierlikörkuchen, jedoch nicht hier auf dem Blog sondern extern.
Ich darf auf Rezeptekasten zu Gast sein und dort ein bisschen Frühling verbreiten.

Wenn ihr also Lust auf diesen Kuchen verspürt und das dringende Bedürfnis nach einem Blitzrezept habt, dann schaut doch mal dort vorbei.

 Ich habe gerade so viele Ideen für Blogposts und kann mich mal wieder nicht entscheiden, wo ich anfangen soll. Deswegen muss ich mich mal hinsetzen und einen Plan schreiben denke ich, sonst endet das wieder im Chaos.
Habt eine schöne Woche!


Sonntag, 19. April 2015

Urban Jungle Bloggers oder so- Sonntagsausflug zur Pflanzenraritätenbörse!
























Heute verzichte ich mal auf langes Geschwafel und dafür lieber die Bilder sprechen. Wir waren heute auf der Pflanzenraritätenbörse in Wien und haben die Sonne genossen. So stell ich mir ein Frühlingswochenende vor! Den Urban Jungle Blogger Trend verfolge ich ja schon länger sehr begeistert (merkt man zum Beispiel an meinem Pinterest-Board) aber mein Talent mit Pflanzen hält sich leider in (sehr stark definierten) Grenzen. Trotzdem darf man ja mal ein bisschen sehen, wie Pflanzen aussehen, denen es blendend geht.


Ich habe bis heute nicht geahnt, wie viele Tomatensorten es gibt, nein falsch- in wie viele Dimensionen sich Tomatenpflanzen erstrecken können! Einen wunderschönen Magnolienbaum habe ich auch noch gefunden, was will man mehr?


*

*Foto nicht von mir



Eine kleine Erdbeerpflanze durfte übrigens mit, sie heißt "Little Charlotte" (die Sorte, noch habe ich ihr keinen Namen gegeben. Ich habe Sorge, mich zu sehr an sie zu gewöhnen, bevor sie meinem grünschwarzem Daumen zum Opfer fällt).

Ich hoffe, ihr hattet ein wunderschönes Wochenende! Den Abend werde ich mit ein bisschen Yoga, einer Tasse Tee und meiner Blog-Leseliste verbringen.


Sonntag, 12. April 2015

Travel: Kurztrip nach Bratislava

Es gibt Zeiten, da möchte man einfach mal für ein Wochenende raus kommen. Raus aus dem Alltag, etwas anderes sehen, neue Dinge entdecken. Einfach mal ein bisschen Abwechslung haben. Solche Kurztrips finde ich immer besonders entspannend. Natürlich sind sie auch anstregend, aber das Abschalten fällt mir einfach leichter, wenn ich nicht in Wien bin und mir selbst nicht den Druck mache, selbst auferlegte To-Do-Listen abzuarbeiten. Deswegen überliste ich mich einfach selbst und fahre dann weg. So also auch vor ein paar Wochen, wo ich mit meinen Mädels für eine Nacht nach Bratislava fuhr.



Von Wien aus ist das ganz einfach- es gibt eine "BratisLover" Aktion der ÖBB und das Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet nur 16 Euro. Kann man ganz einfach am Automaten am Hauptbahnhof kaufen. Das Ticket gilt 4 Tage ab Ausstellung, somit kann man auch frei eintscheiden, welchen Rückfahrzug man nehmen möchte. Das finde ich persönlich sehr angenehm, da man bei schlechtem Wetter auch früher zurückfahren kann und die Zeit nicht totschlagen muss, genauso gut kann man den Kurztrip auch um ein paar Stunden verkängern.

Übrigens fahren fast stündlich Züge hin und her (man sollte sich die Uhrzeit nur gut merken, wir rannten die letzten Hundert Meter zum Bahnhof und haben den Zug wirklich in letzter Minute erwischt. Ansonsten ist es ganz unkompliziert und nach ca. einer Stunde Fahrzeit ist man in Bratislava).


Das Ticket gilt übrigens auch für die öffentlichen Verkehrsmittel dort, allerdings ist Bratislava nicht so groß und man kann am einfachsten alles zu Fuß erkunden meiner Meinung nach.

Geschlafen haben wir in einem sehr neuen Hostel, das sich als echter Glücksgriff herausstellte. Wir bekamen zu 4. ein 8-Bettzimmer, das sehr modern ausgestattet war (keine Spur von alten Matratzen oder Staub). Die Sanitäranlagen teilt man sich, was für eine Nacht vollkommen in Ordnung ist. Allgemein hatte das Hostel, das sich in einem Wohnhaus befindet, eher das Gefühl einer großen WG vermittelt. Die Besitzer sind sehr nett und hilfsbereit. Preislich liegt das Ganze mit 13-16 Euro pro Nacht auch sehr im Rahmen. Frühstück ist zwar nicht dabei, aber meiner Erfahrung nach ist Hostelfrühstück oft gar nicht so toll und ich frühstücke ohnehin lieber in Cafés.
Wenn ihr also auf der Suche nach einem schönen uns günstigen Hostel seid, schaut mal bei Hostel Mansard vorbei!




Am 1.Tag kamen wir gemütlich an und gingen erstmal etwas essen- natürlich landestypisch eher deftig mit viel Fleisch. Danach spazierten wir durch die Altstadt, die sehr hübsch ist. Es gibt viele kleine nette Cafés (die Schokoladentheken! Und das in der Fastenzeit! Ich muss eindeutig nochmal hin, wenn ich mir etwas aussuchen darf und mir nicht die Nase an der Scheibe plattdrücke).




Die Preise sind übrigens ein wenig günstiger als in Wien. Je nachdem, wo es einen hinzieht. Direkt unter unserem Hostel war eine kleine Bar, wo ein großes Bier 1,50 kostete. Direkt beim Hauptplatz sind die Preise natürlich wieder etwashöher. Allgemein würde ich aber sagen, dass Bratislava recht günstig ist. Am Abend ging es rauf zur Burg (auch hier braucht man nur wenige Minuten zu Fuß) und wir hatten einen schönen Ausblick über die Stadt. Bei Sonnenuntergang also sehr zu empfehlen.


Sonntag frühstückten wir ausgiebig und bemitleideten die Läufer, die an diesem Tag am Bratislava-Marathon teilnahmen und an der Fensterscheibe vorbeiliefen, hinter der wir genüsslich Granola, Kaffee und Saft genossen haben (noch dazu bei Nieselregen-ihhh).

Am Nachmittag ging es dann wieder Richtung Wien. Auch wenn ich es immer schade finde, eine Stadt so schnell wieder zu verlassen, finde ich Kurztrips auch gerade deswegen toll, weil man wenig einpacken muss, ohne viele Gedanken einfach losfahren kann und auch bald wieder zuhause ist.

Wie steht ihr zu solchen Kurztrips? Habt ihr Favoriten?

Dienstag, 31. März 2015

Recently seen- das Osterspecial! - und GEWINNER der Mydays Verlosung!

Ich sags euch, im Moment verfliegt die Zeit! Nachdem ich eigentlich so gerne ein paar Ideen für Ostern umsetzen wollte, nahm mich Arbeit und eine große Prüfung auf der Uni komplett ein. Nebenbei hab ich noch versucht ein bisschen Sport unterzubringen und natürlich möchte ich dann die wenige Freizeit auch mit meinem Freund und Freunden nutzen.

Da es ohnehin so viele tolle Blogposts zum Thema Ostern gibt, dachte ich mir, ich mach mal wieder (lange ist das letzte her, uff!) ein "Recently seen" mit einem kleinen Oster-Special. Ich persönlich mag solche Linksammlungen auf anderen Blogs immer sehr gerne, weil man so schnell wundervolle Ideen und Beiträge findet, die einem ansonsten wohl nicht untergekommen wären.

Und wieso muss man sich auf Biegen und Brechen irgendwelche Ideen aus der Nase ziehen, wenn das Rad doch schon längst erfunden wurde? Also- aus der Nase ziehen ist doof- Recently seen ist toll!


Das Osterwochenende bedeutet für mich vor allem eins: Kuchen! Einen Kuchen, bei dem einen das Wasser im Mund zusammenläuft, hat Mara hier mit der Rasberry pull-apart cake gezaubert. Oder wie wäre es mit einer Zitronentarte mit Baiserhaube? Sara haut mich regelmäßig mit ihren Rezepten und Tortenkreationen um, aber auch mit Klassikern schießt sie den Vogel ab wie zum Beispiel mit dem Eierlikörkuchen. Sieht der nicht zum Niederknien aus? Süß wird es auch mit den Oster-Keksen von Ina. Typisch für Ostern ist für mich der Karottenkuchen, bei Fashion Kitchen gibt es genau so ein Reept für eben besagten Karottenkuchen, man muss ihn nur noch finden auf den Fotos!



Auf Herz an Hirn gab es gleich einen ganzen Osterkalender, ich bin ganz überwältigt von der vielen Mühe, die sich Laura da gemacht hat! Besonders gut gefällt mir die Kresseeier oder der Geometrische Hasenkopf! Der Osterkalender ist für echte Osterfans wirklich Gold wert, schaut unbedingt vorbei!

Eine schöne Idee für die österliche Kaffeetafel findet ihr hier, ein tolles DIY und österliche Seedbombs gibt es bei der lieben Fee (vor allem die 3.Variante finde ich genial!). Falls euer Wohnzimmer noch gar nicht österlich dekoriert ist, schaut doch mal bei Titatoni vorbei, denn es gibt nicht nur Oster-Kaffee mit tollen Platzkarten (siehe Anfang des Absatzes), sondern auch schöne Leiter, die ganz schön was hermacht.

Der Klassiker zu Ostern- Eier färben! Leider mag ich gar keine Eier (ja wirklich, sie schmecken mir nicht. Unverständnis auf der einen Seite, Schulterzucken auf der anderen-meiner- Seite. Nein, auch nicht als Rührei!) aber trotzdem könnte ich Ostern massenweise Eier färben. Es macht einfach Spaß und es gibt inzwischen so viele kreative Ideen! Einige findet hier bei A Cake a Day zusammengefasst. Es gibt jedoch Eier, die ich sehr gerne mag, nämlich die die mit Schokolade gefüllt sind. Wie das geht hat uns Isabelle mit ihren Schokoeiern letztes Jahr gezeigt und ich bin von der Idee immer noch begeistert!

Ein paar weitere Ideen habe ich übrigens auch auf meinem Pinterest-Board gesammelt.
Ich schulde euch übrigens noch die Auflösung zum MyDays-Gewinnspiel. Es freut mich, dass ihr mitgemacht habt und darf nach Zettel schreiben und losen stolz die Gewinnerin verkünden:

>>>>Laura <<<<

 Gratuliere, eine E-Mail ist an dich unterwegs :)

Seid ihr schon fleißig am Vorbereiten für das Osterwochenende oder lasst ihr es eher entspannt angehen?

Samstag, 14. März 2015

Ein paar Gedanken zum Wochenende- "Einfach mal machen!" & GEWINNE einen Mydays Gutschein!

Kennt ihr das Gefühl, etwas Neues ausprobieren zu wollen?
 Am Jahresanfang hat man immer so viele Pläne und Ideen, die man umsetzen möchte. Bei mir ist es dann aber oft nach einigen Monaten so, dass die frisch und knackige Motivation verpufft ist und sich ein gewisser Alltagstrott einstellt.

Vor nicht ganz einem Jahr (ich wollte letztens schreiben, aber musste feststellen, dass das Ganze schon wieder 11 Monate zurückliegt) hat die liebe Juli von Heimatpottential einen großartigen Post geschrieben und ihn unter das Motto "Einfach machen" gestellt. Das fand ich schon zu der Zeit so zutreffend (Frühling und so, man will alles ändern und hat tausend Pläne für den Sommer) und jetzt eigentlich immer noch (oder schon wieder?).

Ich rede nicht davon, dass ich mein Leben ändern möchte, denn ich bin eigentlich sehr sehr zufrieden so, wie es jetzt gerade ist. Aber ich denke es schadet einem persönlich gar nicht, mal Neues auszuprobieren. Das muss ja nicht gleich eine neue Sportart oder eine Weltreise sein, ich meine hier auch nicht vegane Ernährung oder sonstige radikalen Einschnitte. Sondern einfach mal über seinen Schatten zu springen. Sich mit Freunden zu treffen, die man viel zu lange schon nicht gesehen hat, ein neues Rezept auszuprobieren, auch auf die Gefahr hin, dass es einem vielleicht unter Umständen nicht so gut schmecken könnte wie die Pizza vom Lieblingsitaliener. Einfach mal zu einer Schnupperstunde mitzugehen, auch auf die Gefahr hin, dass es einem keinen Spaß macht oder man sich womöglich blamiert. Oder auch mal einen Abend nicht verplanen und einfach nur gemütlich zuhause kochen und entspannen.


Für mich kann ich das Ganze ein bisschen von der Seite sehen, dass ich gerne ab und zu weniger überlegen würde, bevor ich etwas wirklich mache.

In ein Wochenende zu starten, ohne alles durchgeplant zu haben zum Beispiel.
Eine Einladung wahrzunehmen, ohne alle Varianten durchzuspielen, wie der Abend verlaufen wird, ob es lustig wird oder ich mich im Nachhinein ärgere, hingegangen zu sein.
Mehr zu unternehmen, ohne sich selbst damit zu stressen es tun zu müssen. Oder auch nichts unternehmen. Spontan sein. Hierhin oder dorthin? So oder doch lieber anders? Egal- Einfach machen! Das, worauf man gerade Lust hat und was einem gut tut. Wenn das ein Abend zuhause mit dem Freund ist, weil man sonst immer unterwegs ist und viel zu wenig Zeit bleibt, dann gut. Wenn es ein Samstagabend ist, an dem man mal nicht vor dem Fernseher versumpft (gutes Wort oder? Hab ich grad erfunden glaub ich), sondern seinen hübschen Hintern bewegt und mal wieder ausgeht, auch gut.

Einfach machen! Das Schöne daran ist, dass man das so für sich auslegen kann, wie man möchte. Es gibt kein richtig oder falsch. Alles ist richtig, wenn es für einen selbst passt. Praktisch, nicht?

In den letzten Wochen ging es drunter und drüber. Ein neuer Job, kein vertrautes Unileben mehr, den alten Job gekündigt, ständig unterwegs- klettern, laufen, yoga. Aber auch viele schöne Abende mit Freunden und natürlich dem Herzmann. Ich kann gar nicht sagen, ob es Höhepunkte gab, da im Moment einfach alles aufregend und abwechslungsreich ist.



Und um euch einen kleinen Anstoß in Richtung "Einfach machen!" zu geben, freue ich mich, ein kleines Gewinnspiel ankündigen zu dürfen. In Zusammenarbeit mit Mydays verlose ich einen Gutschein im Wert von 50 Euro, der möglichweise genau den Anstoß bietet, den man braucht, um mal etwas einfach auszuprobieren!

Schaut mal bei MyDays vorbei und lasst euch ein bisschen inspirieren. Mich würde besonders ein Hubschrauberrundflug oder ein Dinner in the Dark reizen glaube ich. Aber auch Kurztrips sind dabei (kommt doch mal ins wunderschöne Wien ;)) oder Dinge aus der Kategorie "Wellness& Verwöhnmomente". Also egal, ob ihr auf der Suche nach ein bisschen Action und Abenteuer seid oder euch oder euch und eurem Liebsten gerne etwas Gutes tun wollt, ihr werdet garantiert fündig.

Teilnahmebedingungen

*Hinterlasst bis Sonntag, dem 22.3. um 24 Uhr einen Kommentar unter diesem Post mit eurem Namen, eurer Mailadresse und verratet mir, was ihr gerne bei MyDays ausprobieren würdet.

*Ihr seid mindestens 18 Jahre alt (oder habt die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten).

*Ich würde mich freuen, wenn ihr CharlottenMarotten auf Facebook ein "like" schenkt. Das ist natürlich keine Bedingung, aber ganz nach dem, was ich hier predige, habe ich letzte Woche einfach mal endlich eine Facebookseite erstellt.

*Das Gewinnspiel ist für alle aus Österreich, Deutschland und der Schweiz offen (es gibt in allen 3 Ländern tolle Angebote, also nicht entgehenlassen!)

*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Also, durchstöbern, Pläne schmieden und einfach teilnehmen würde ich sagen!

Ich wünsch euch ein tolles Wochenende!


Mittwoch, 4. März 2015

Alles neu macht der-äh März!

Ich weiß nicht, ob ihr es schon mitbekommen habt, aber ich zähle leider gar nicht so zu dem, was man unter organisiertem Blogger versteht. Mir schwirren immer tausend Ideen im Kopf herum, und wenn es darum geht sie umzusetzen, kommen nochmal 20 neue dazu und am Ende kommt dann doch etwas ganz anderes heraus. Das liegt vor allem daran, dass ich ausschließlich darüber blogge, was ich gerade inspirierend oder motivierend finde und es mir schwer fällt, Posts zu schreiben, auf die ich gar keine Lust habe. Deswegen kommt es auch manchmal vor, dass eine Woche lang kein neuer Post erscheint, weil mir einfach gerade nicht danach ist. Außerdem gibt es ja noch ein Leben neben dem Blog und bevor ich mir zwischen Frühstück und in-die-Arbeit-hetzen noch schnell irgendwas aus dem Finger saugen muss, von dem weder ihr als Leser noch ich profitieren, lasse ich es lieber bleiben. Der Nachteil ist, dass ich Ideen, die mich nicht mehr loslassen, dafür gleich umsetzen möchte. Der/Die organisierte Bloggerin überlegt sich im Vorfeld "Hm, demnächst sollte ich mein Layout mal überarbeiten. Ich bereite am besten alle Grafiken vor, mache Skizzen und Pläne, erstelle einen Testblog, nehme den Blog dann für 4 Stunden offline und stelle alles danach wieder wunderhübsch neu online". Tja, so die Theorie. Bei mir war das Ganze gestern Abend dann so: "Ich kanns nicht mehr sehen, der Header und das ganze Layout muss neu gemacht werden, am besten JETZT!" So kam es, dass ich gestern bis etwas später in die Nacht noch vor dem Laptop saß, denn ich wollte unbedingt meine frische Motivaton ausnutzen und alles fertig bekommen. Und mit dem ersten Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Allerdings will ich euch dringend von so einer Vorgehensweise abraten. Besonders durchdacht oder effizient ist das nicht. Ich habe den Blog auf privat umgestellt, deswegen war er seit gestern Abend auch nicht erreichbar, damit ich frei herumexperimentieren kann. (Testblog und so. Hm, ähm ja...) Am Ende war ich dann endlich zufrieden und zum Glück hält das Gefühl auch heute noch an (hoffentlich auch noch ein wenig länger). Natürlich wird es in den nächsten Wochen noch Änderungen geben, das Books Archiv habe ich letztens schon aktualisiert,ebenso die Travelguides. Der Rest wird noch folgen.


















So sah übrigens das Design davor aus, für alle, die sich schon so sehr mit dem neuen Layout angefreundet haben, dass sie sich nicht mehr erinnern können (so wie ich zum Beispiel! Ich war beim Aufwachen davon überzeugt, dass ich mich nicht mehr an mein Menü erinnern konnte! Man kann sich viel einreden wenn man möchte...). Von dem Hintergrund konnte ich mit nicht trennen, der begleitet mich seit dem Launch des Blogs und passt einfach gut.



















Neu eingebunden wurde ein Suchfunktion in der rechten Sidebar. Die finde ich auf anderen Blogs unglaublich praktisch und habe mir diesmal vorgenommen, dass ich Dinge umsetze, die ich bei anderen gut und wichtig finde. Deswegen gibt es jetzt auch ein Foto von meiner Wenigkeit. Auf anderen Blogs mag ich es auch gerne, wenn man sieht wer hinter den ganzen Posts steckt.

Ich freu mich über euer Feedback zum Layout, wie gesagt wird es noch kleinere Änderungen geben. Sollte etwas bei euch nicht richtig funktionieren sagt mir bitte auch Bescheid, damit ich das ändern kann!

Habt eine schöne restliche Woche!
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