Sonntag, 19. Oktober 2014

Easy eine Font erstellen aus der eigenen Handschrift- so gehts!

Ich würde mich nicht gerade als den Über-Drüber HTML und Grafiker-Experten bezeichnen. Ich bin weder Webdesigner noch kann ich professionell Fotos bearbeiten oder Layouts erstellen. Meistens habe ich tausend Ideen im Kopf, pfusche ein wenig mit Photoshop oder anderen Bearbeitungsprogrammen herum, werde fuchsteufelswild weil alles nicht so klappt wie ich will und fluche laut. Dann folgt meistens eine Trotzphase, in der ich den Laptop abdrehe, mir demonstrativ eine andere Beschäftigung suche (da soll der Laptop mal sehen, was er davon hat- ich wasch jetzt ab!) und mir nach wenigen Minuten dabei lächerlich vorkomme.

Also, ihr merkt schon, ich liebe es, stundenlang komplizierten Youtube-Tutorials zu folgen und mir jedes kleinste Detail selbst zusammenzuschustern. Nicht!
Meine Vorstellungen korrelieren leider nicht mit meinen Fähigkeiten, deswegen bin ich ein großer Fan von einfach umzusetzenden...äh Dingen?


Wie auch immer, heute möchte ich euch ein tolles Tool vorstellen, das ich letztens entdeckt habe. Es geht darum, aus seiner eigenen Handschrift ganz einfach eine Schrift zu erstellen. Ohne programmieren und so! (toll oder?)
Und zwar geht das über die Seite my script font in 3 Schritten:

1. Ihr ladet euch die Vorlage herunter.
2. Dann füllt ihr die Kästchen aus mit dem jeweils vorgedruckten Buchstaben.
3. Das ausgefüllte Blatt wird dann eingescannt und im Format .TIFF hochgeladen.
4. Dann bekommt ihr eine fertige Schriftart, die ihr downloaden und installieren könnt. Je nachdem, ob ihr Windows oder Mac OS verwendet, geht das ein wenig unterschiedlich. Meistens reicht aber ein Doppelklick auf die Datei und Installieren aus.
Dann könnt ihr die Schrift gleich einsetzen in einem beliebigem Schriftprogramm wie Word (natürlich auch in Bildbearbeitungsprogrammen).  Manchmal ist es notwendig, das Programm oder den Computer neu zu starten, bevor ihr die Schriftart einsetzen könnt. Also nicht verzagen, wenn sie nicht gleich auftaucht.

Am besten ist ein schwarzer, dunkler Fineliner für das Ausfüllen geeignet. Achtet darauf, nicht über die Ränder der Kästchen zu malen, ansonsten sind die Buchstaben vielleicht abgeschnitten. Bei den Sonderzeichen könnt ihr auch andere Symbole einfügen (Smileys, Herzen, Pfeile), hier ist Raum für kreative Ideen. Ist ja schließlich dann eure persönliche Schriftart, nicht wahr?
 Und so sieht in dem Fall dann meine persönliche Schriftart aus:

















Viel Spaß beim Ausprobieren und euch einen wunderschönen Sonntag! Ich war gestern bei dem tollen Wetter vie draußen und lange spazieren, dafür fallen heute dann lästige Sachen an, die noch zu erledigen sind wie Hausarbeit, Lernen und so. Bäh!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Travelguide: Südostasien - Part I *Ziel aussuchen und Organisation*

Lange habe ich in bereits angekündigt, jetzt ist er endlich fertig geworden: Der Travelguide für Südostasien. Eigentlich wollte ich letztes Jahr nach unserer Indonesien-Reise gerne schon einen kleinen Post darüber schreiben, aber da das meine erste Reise nach Asien war bzw. überhaupt meine erste große Reise außerhalb von Europa, fühlte ich mich nicht bereit dafür, anderen Tipps zu geben. Und jetzt? Ich war immer noch in viel zu wenigen Ländern, mir fehlen unendlich viele Punkte auf der Liste und ich könnte Wochen, wenn nicht Monate weiter in Asien herumreisen. Aber ich denke nicht, dass ich in den nächsten Jahren alle Länder bereist haben werde, deswegen besser jetzt ein Travelguide als nie. Trotz guter Vorbereitung hätte ich mir gewünscht, auf einige Punkte vorher hingewiesen worden zu sein.

Da der Post immer länger und länger geworden ist, habe ich mich entschieden, ihn zu teilen. Heute geht es darum, welche Reiseziele Südostasien überhaupt bietet und welche Dinge man vor Beginn der Reise unbedingt schon klären sollte, um sich Ärger zu ersparen.

1. Wie unterscheiden sich die Länder?

Die erste Entscheidung ist immer die schwierigste! Wohin soll es denn überhaupt gehen? Von vielen Länden in Südostasien hat man schon so viel Gutes (und vielleicht auch Schlechtes) gehört, wie soll man sich da bloß entscheiden? Ich möchte euch hier gerne einen kleinen Überblick über die Vor- und Nachteile einiger bekannter Länder geben, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dieses Bild ist eine Mischung aus persönlicher Erfahrung und Berichten von anderen Backpackern, aber ich denke, es ist um einiges authentischer als alle Touristenseiten und 8-Jahre-alte-Blogeinträge zusammen.

*Indonesien*
Vor meiner Reise hatte ich eigentlich gar kein Bild von Indonesien. Indonesien ist in Wirklichkeit nicht mal ein einzelnes Land, sondern ein Inselstaat. Zu diesem Staat gehören die Inseln Borneo, Sumatra, Java, Bali, Neuguinea, Lombok, Flores und unzählig weitere (teilweise sehr kleine) Inseln.
Nicht nur diese unzähligen Staaten machen Indonesien so vielfältig, sondern auch die vielen unterschiedlichen Religionen. Wir haben 2 Wochen auf der Insel Java verbracht und dort das sehr urtypische, nicht-touristische Indonesien kennengelernt. Abseits von Elefantenparks und anderen Attraktionen, die für Touristen gebaut werden und nichts mehr mit der eigentlichen Kultur zu tun haben, findet man hier sehr herzliche Menschen, Straßenmärkte mit einer unglaublichen Essensauswahl und sehr urtümliche Fortbewegungsmittel. Allerdings muss man sich natürlich auch mit den Gegenheiten arrangieren. Straßencafés gibt es kaum, ebensowenig richtige Stadtzentren. Da die Einwohner Javas großteils muslimisch sind, sollte man auch seinen Kleidungsstil dementsprechend anpassen und auf Tank-Tops und kurze Shorts und Rücke verzichten. Auch Schwimmen kann an manchen Stränden als unhöflich empfunden werden. Auf Java gibt es viele Städte, wobei uns Yogjakarta sehr gut gefallen hat, dort verbrachten wir auch viel Zeit und unternahmen einige Ausflüge (mehr dazu im nächsten Teil), die Hauptstadt Jakarta kann man sich wohl eher sparen. Einige Großstädte wie Malang oder Surabaya sind wohl eher eine Durchreise wert, da sie meistens in erster Linie viel Verkehr bieten. In den ländlicheren Gebiete hingegen findet man richtige Dörfer, viele Reisplantagen und auch Vulkane (der bekannteste ist hier sicherlich der Bromo).

Bali und Lombok hingegen sind das komplette Gegenteil zu Java. Hier findet man nicht nur unzählige Touristen, sondern auch das dazugehörige Angebot, egal ob Cocktail-Bar oder Fisch-Barbeque. Bali bietet traumhafte Strände und Inseln und im Landesinneren die bekannten Reisterrassen und ein Regenwald-ähnliches Klima. Auch wenn Bali recht klein ist, unterscheiden sich der Süden und der Norden sehr. Eine Rundreise ist also in jedem Fall interessant. Abraten würde ich davon, nur in Kuta zu bleiben. Viele Touristen schaffen es gerade aus dem Flughafen raus und ins Hotel und steigen nach 2 Wochen Party und Strand genau dort wieder in den Flieger ein. Dafür wäre mir ehrlich gesagt mein Geld zu schade, solche All-inclusive-Urlaube gibt es auch innerhalb Europas meiner Meinung nach.



*Thailand*
Durch Thailand reisten wir durch, viel zu wenig Zeit blieb eigentlich für dieses Land. Ursprünglich hat es mich gar nicht so sehr gereizt, dorthin zu reisen aber ich wurde eines besseren belehrt. Natürlich zählt Thailand zu den wohl am touristischsten Ländern Südostasiens, aber es bietet wunderschöne Inseln mit legendären Parties (leider haben wir es gar nicht in den Süden geschafft), viel Infrastruktur, die auf die Ansprüche von Touristen angepasst ist und natürlich auch viel Abwechslung. Wer gerne westliches Essen und bequemes Reisen möchte, der ist in Thailand gut aufgehoben. Aber auch für andere Ansprüche gibt es vor allem im Norden viel zu sehen. Nationalparks und Städte mit einem ganz eigenen Flair wie Chiang Mai finden sich dort. Außerdem eignet sich Thailand gut as Ausgangspunkt in umliegende Länder (zum Beispiel Laos- auch mehr dazu im nächsten Teil). Auch wenn einem Thailand zu touristisch ist, würde ich Bankog auf jeden Fall nicht auslassen. Die Stadt hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist nicht so dreckig und laut wie man sie sich vielleicht vorstellt. Das Businessviertel mit diesen unglaublich hohen Gebäuden, die legendäre Sirocco Sky Bar (die manche vielleicht aus Hangover kennen) und die Straßenstände mit den köstlichsten Smoothies, die ich je getrunken habe.

*Laos*
Im April verbrachten wir 2 Wochen damit, Laos von Norden nach Süden zu durchreisen. In dieser Zeit habe ich mich wirklich in das Land verliebt. Die Kolonialzeit ist in Städten wie Luang Prabang noch gut spürbar, hier bekommt man Croissant und Cappuchino zum Frühstück serviert. Genauso spürt man aber die laotische Kultur, wenn man frühmorgends in der Dämmerung die Mönche- die man übrigens überall im Land trifft was ich ganz wunderbar fand- bei ihrem täglichen Almosengang beobachten darf. Ein Mönch fuhr sogar mit uns im Nachtzug nach Bangkog, ich war ganz begeistert!
Sehr imposant ist natürlich der Mekong, der durch Laos fließt und großteils mit dem Boot befahrbar ist, dadurch kann man eine gute Strecke auch zu Wasser bewältigen und bekommt viel Landschaft und Leben am Fluss geboten. Natürlich stellen sich die Einheimischen auch langsam auf Tourismus ein, aber man hat in Laos noch sehr viele Möglichkeiten, abseits von Partydestinationen wie Vang Vieng und der nicht so charm-reichen Hauptstadt Vientiane das urtümliche Laos kennenzulernen.
Auch wenn die Reisemöglichkeiten manchmal sehr hart an der Grenze sind (vor allem manche Nachtbusse), kommt man hier in Gegenden, wie man sie nie erwartet hätte. Plötzlich steht man mitten auf einem menschenleerem Hochplateau und macht eine Trekkingtour quer durch den Urwald zu einem Wasserwald. Unglaubliche Naturschauspiele, die man da zu sehen bekommt!



*Kambodscha*
Ja, nach Kambodscha wollten wir ursprünglich auch, jedoch reichte die Zeit nicht mehr. Zum Glück ist Kambodscha ein eher kleines Land, trotzdem bietet es mit den riesigen berühmten Tempelanlagen sicherlich genug Programm für mehrere Tage oder Wochen. Ich denke, es wäre sinnvoll, eine Reise nach Kambodscha mit Laos oder dem Vietnam zu kombinieren.

*Vietnam*
Über den Vietnam kann ich nicht viel sagen, da ich das Land leider bisher nur von Erzählungen kenne. Reisen dürfte sehr unproblematisch sein, zudem hat der Vietnam natürlich gegenüber Laos den Vorteil, dass man direkt am Meer ist. Eine Reise von Nord nach Süd oder umgekehrt ist auch hier ganz sinnvoll, da das Land ziemlich langgezogen ist.

*Myanmar*
Das ist das Land, das sicherlich als nächstes auf meiner Asien-Liste stehen würde. Laut Berichten von Backpackern ist das Reisen und Fortbewegen zwar ganz einfach, aber touristisch ist das Land noch kaum erschlossen und bietet unglaublich viel unverfälschte Natur und vor allem Kultur. Das würde mich wirklich sehr reizen. Erst vor einigen Jahren (genauer gesagt 2011) wurden die Grenzen geöffnet, somit kann das Land auch erst seitdem unkompliziert bereist werden (eine Militärdiktatur bereist sich nämlich gar nicht so gut).




2. Was muss ich vor der Reise alles organisieren?

Nehmen wir an, die Flüge sind gebucht und das Datum ist fixiert. Schön, jetzt habt ihr 2,3 oder vielleicht sogar 4 Wochen Zeit, die ihr beliebig mit Routen, Orten und Erlebnissen füllen könnt. Ihr fangt an, im Reiseführer zu blättern und in Foren zu stöbern und nach kurzer Zeit seid ihr euch sicher- es gibt so viele Dinge zu tun, ich kann mich gar nicht entscheiden. So ging es zumindest mir. Eine große Reise zu planen, ohne abschätzen zu können, wie die Kultur und die Menschen überhaupt sind, kann ganz schön fordernd sein. Deswegen gibt es ein paar Dinge, die man beherzigen sollte:

*Macht euch einen Plan!*
Nicht alles lässt sich an einem Abend planen. Teilt euch mit eurer Reisebegleitung zum Beispiel Gebiete auf, macht euch einen Zeitraum aus, in dem ihr recherchiert und Vorschläge macht und dann einen Tag, an dem ihr gemeinsam entscheidet, welche Dinge ihr unternehmen wollte. Oder splittet die unterschiedlichen To-Dos auf. Ein Wochenende kümmert man sich vor allem um Hotels und Transport, an einem anderen Abend um Angebote rund um eine Stadt, etc. So behaltet ihr den Überblick und vermeidet, dass eure Motivation und der Enthusiasmus vor lauter Ideen gedämpft werden.



*Entscheidet, welche Punkte Vorrang haben*
Wenn man mitten in der Vorfreude steckt, ist es sehr verlockend, auf Blogs stundenlang nach Geheimtippps zu suchen und Videos auf Youtube zu durchstöbern. Ich habe selbst Eintrittspreise in tollen Naturparks recherchiert, obwohl ich noch gar nicht wusste, ob unsere Route dort vorbeiführen wird. Natürlich entwickelt sich manchmal eine Eigendynamik und das ist auch gut so, aber wichtig ist es, einige wichtige Dinge nicht zu vergessen. Vor allem in Punkte Impfungen, darf man Entscheidungen nicht auf die lange Bank schieben. Ob und welche Impfungen notwendig sind, müsst ihr leider alleine entscheiden. In den meisten Städten gibt es Tropeninstitute, die euch beraten, welche Impfungen für euer Lang empfohlen werden. Oft wird hier jedoch empfohlen, alle Impfungen zu machen, dem kann ich mich nicht unbedingt anschließen. Ich kann nur für mich sprechen: Bei unserer ersten Reise haben wir Hepatitis und die 3fach Impfung Diphterie/Tetanus/Polio auffrischen lassen und uns zusätzlich Tollwut geimpf. Hier gibt es insgesamt 3 Impfungen die jeweils im Abstand von 1-2 Wochen erfolgen müssen. Ob ich sie gebraucht habe? Pauschal kann ich es nicht beantworten, ich habe mich bei der ersten großen Reise auf jeden Fall sicherer gefühlt, vor allem im Monkey Forest, wo lauter Affen frei herumlaufen. Aber wie notwendig einzelne Impfungen sind, muss meiner Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden. Wenn ihr diese Entscheidung möglichst früh trefft, kommt ihr auch nicht in Zeitstress, rechtzeitig vor dem Abflug alle Impftermine unterzubringen. Auch in punkto Visum würde ich mich rechtzeitig erkundigen. Manche Visa bekommt man vor Ort ausgehändigt (Laos) und muss nur Dollar und Passfotos mitbringen, für Thailand braucht man beispielsweise gar kein Visum. Diesen Punkt im Vorfeld zu klären ist viel wert und erspart Stress an der Grenze! Beachtet auch jeweils die Reisedauer, viele Visa sind für 30 Tage ausgestellt und müssten danach verlängert werden!
Es ist außerdem überlegenswert, ob man eine Kreditkarte beantragen möchte (wenn ihr noch keine habt). Das ist einerseits praktsich, da oft eine Reiseversicherung dabei ist und auf der anderen Seite, weil man bei vielen Banken mit der Bankomat-Karte (EC-Karte) nicht abheben kann. Niemand möchte mit solchen Unmengen an Bargeld reisen (noch dazu in der jeweiligen Währung), dass man 2 Wochen erstmal ohne Karten auskommt. Kreditkarten sind auf jeden Fall ein gutes Back-up, um in Notsituationen Hilfe zu bekommen. Viele Banken bieten speziell für junge Leute und Studenten gute Konditionen an, erkundigt euch einfach mal.



*Lest euch ein*
So banal das klingt, aber deckt euch rechtzeitig mit Reiseführern und Infos ein! Es dauert einfach viel länger als man glaubt, sich mal die vielen Infos, die in Druckform und im Internet kursieren, durchzulesen, auszusieben und sich dabei immer noch auf den Urlaub zu freuen, ohne dass das Gefühl entsteht, man bringt nie alle Pläne und Vorhaben unter.
Bei solchen größeren Reisen kann ich auch die dicken Wälzer als Reiseführer sehr empfehlen. Da zählt auch wirklich die Aktualität. Die Freunding war vor 4 Jahren in Thailand? Seid euch sicher, seitdem haben sich viele Dinge geändert, bestellt lieber gleich einen neuen Reiseführer. Auf die paar Euro kommt es dann auch nicht mehr an und ihr ärgert euch hinterher nicht, wenn Infos fehlen oder Erwartungen nicht erfüllt werden.

Mit diesem Haufen an Infos schließe ich mal den ersten Teil des Travelguides und verspreche euch aber viele Details für den zweiten Teil- da wird es besonders um Gepäck und genaue Routen gehen.
Habt eine schöne restliche Woche!

Samstag, 4. Oktober 2014

Flohmarkt-Impressionen

Ich liebe den Herbst! Diese Jahreszeit steht für mich für lange Spaziergänge durch die Weinberge, Kuschelabende mit einer Kanne Tee auf der Couch und natürlich Flohmarkt-Besuche. Und da ich nicht nur Flohmärkte besuche, sondern auch jedes Jahr einen Herbstflohmarkt organisiere, gibt es heute ein paar Eindrücke in Form von Fotos. Letztes Wochenende fand der Herbstflohmarkt statt. Bereits die 2 Wochen davor waren sehr anstrengend. Sortieren, Organisieren, Planen. Man glaubt gar nicht, wie viele Dinge plötzlich zu bedenken sind!
Hier hatte ich schon mal ein paar wesentliche Punkte zusammengestellt. Von Jahr zu Jahr lernt man dazu, mal sehen was das nächste Jahr bringt!



 Über den scheußlichen Gelbstich bitte ich an dieser Stelle einfach mal hinwegzusehen, indoor-Fotos mit Regenwolken vor dem Fenster und Kunstlich machen es einem nicht leicht. Wenn noch dazu die Bude voll ist und fleißig gekauft wird, macht es die Situation nicht einfacher.




 Heute war ein richtiger Herbstag wie aus dem Bilderbuch- leichter feuchter Nebel! Morgen gehe ich dann mit einer lieben Freundin auf einen Flohmarkt, um uns von dem Stress wieder zu erholen und mal ein wenig zu spionieren.

Ich hoffe, ihr habt ein tolles Wochenende!

Samstag, 27. September 2014

Herbstbloggerei: Bananenbrot -lecker lecker & sogar gesund!



Wenn der Herbst vor dem Fenster schon tobt, Blätter in die Luft wirbelt und immer wieder Regen an die Scheibe peitscht, dann gibt es nichts Besseres, als den Ofen anzuwerfen. Genau das Gleiche Phänomen taucht bei mir auf, wenn ich lernen muss. Und wenn ich eigentlich lernen sollte und es draußen grausig kalt und drinnen furchtbar ungemütlich ist, dann ist es für mich fast unvermeidbar, etwas zu backen. Leider bin ich Kuchentechnisch an meine Grenzen gestoßen. Genug Rezepte hätte ich ja, die ich gerne ausprobieren möchte, aber beim letzten Kuchen musste ich Freunde und Arbeitskollegen schon richtig zwingen, den zu essen. Nicht weil er nicht gut geschmeckt hat muss ich zu meiner Verteidigung sagen, sondern weil einfach zu viel Kuchen von mir in zu kurzer Zeit produziert wurde. Deswegen habe ich mich mal nach einer etwas gesünderen Alternative umgesehen und bin auf ein tolles Rezept für Bananenbrot gestoßen, das ich etwas abgeändert habe.
Und das nutze ich gleich zum Auftakt der Herbstbloggerei. In den nächsten Wochen möchte ich gerne einige Rezepte mit euch teilen, die den kalten Herbst ein bisschen gemütlicher und vor allem köstlicher machen- seid also gespannt.
Der Teig ist schnell zusammengemischt. Die Bananen mit der Buttermilch und dem Honig pürieren, danach den Zucker hinzufügen. Je nach Geschmack kann man auch ein bisschen mehr Zucker dazugeben, mir hat das eigentlich gereicht. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron mischen und auch dazugeben, Leinsamen einrühren. Am Ende kommen noch die Eier dazu, die sorgen für eine gute Bindung. Das wars auch schon. Das tolle an dem Rezept ist, dass man es nach Belieben abwandeln kann. Ich habe noch eine Handvoll geriebener Nüsse dazugegeben, man kann auch Kokosflocken oder andere Zutaten hinzufügen. Die Leinsamen habe ich genommen, weil sie sehr gesund sind (ein Hoch auf die Balaststoffe und Vitamine!) und geschmacklich nicht wirklich hervorstechend sind.

Dann den Teig in eine gefettete Kastenform einfüllen und  ca. 175-180 °C ca 70 min backen.


Das Brot ist nach dem Auskühlen schnittfest und hält sich einige Tage, ohne hart zu werden. Ich esse es sehr gerne zum Frühstück, aber auch als Snack zwischendurch. Eine gesunde Alternative zum Schokoriegel!
Ich habe endlich auch eine tolle Alternative für Fotohintergründe gefunden. Meine Mini-Wohnung bietet leider kaum Platz für alte Holztüren, Europaletten, Dielen und sonstige Food-Props. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich vom Tapetenshop Ewering angeschrieben wurde. Seit ich meine Küche tapeziert habe, bin ich ja Feuer und Flamme für Tapeten. Leider habe ich nur eine kleine Wohnung, sonst würde ich am liebsten in jedem Raum eine Wand tapezieren. So habe ich mich aber auch sehr über Tapete gefreut, weil sie einfach einen super Fotohintergrund abgibt. Schnell zusammengerollt ist sie platzsparend verstaut und kann für viele verschiedene Rezepte wieder genutzt werden. (Auf diesen Fotos ist es übrigens diese Tapete*)


 Also, eine sehr praktische Sache wie ich finde. Die Holztapete passt sehr gut zu dem Bananenbrot finde ich, mal sehen was beim nächsten Teil der Herbstbloggerei entsteht!
Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende, bei mir steht heute noch ein Tag Flohmarkt-Wahnsinn bevor, ihr könnt mir auf Instagram gerne folgen unter charlottenmarotten.

Mehr dazu ein andermal, habt einen tollen Bananenbrot-Sonntag!

*Die Produkte wurden mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt, vielen Dank hierfür!

Mittwoch, 17. September 2014

Vorhang auf für: Sarah von Twenty-second of May!

Lang lang ist es her, seit der letzte "Vorhang auf"-Beitrag hier auftauchte. Obwohl ich ständig auf tolle Blogs stoße und sich in meiner Leseliste unzählige und vor allem unglaublich originelle, einzigartige und kreative Blogger tummeln, kommt diese Kategorie irgendwie zu kurz. Zeit das zu ändern!
Heute darf ich euch einen meiner liebsten Blogs vorstellen, was man allein daran erkennt, dass in der rechten Sidebar ganz groß das Banner auftaucht. Die Rede ist von Twenty-second of May, der Blog von der lieben Sarah.
Ich lese Sarahs Blog schon ganz lange und bin neben dem zauberhaftem Layout von den umwerfenden Food-Fotos begeistert. Food-Photographie ist ja eine meiner Schwächen und umso mehr weiß ich es zu schätzen, mit wieviel Liebe zum Detail und Geduld sie ihre Sets anrichtet (zumindest stelle ich es mir so vor und da ist bestimmt was dran!).
Außerdem ist sie für mich die Queen der Hochformat-Fotos! Erstklassig arrangiertes und in Szene gesetztes Essen!
Die Rezepte sind einfach der Hammer, erst vor zwei Wochen habe ich diesen Schoko-Beeren-Gugeltraum ausprobiert und war hin und weg. Auch bei ihren Texten merkt man, dass Sarah sich viel Zeit nimmt und sich Gedanken macht.
Darum freue ich mich, dass sie sich bereit erklärt hat, ein paar meiner Fragen zu beantworten.
1. Hallo liebe Sarah, schön dass du dir Zeit nimmst ein paar Antworten zu dichten. Verrätst du uns, wie du auf den Namen für deinen Blog gekommen bist? "Twenty-Second of May"- ist das ein besonderes Datum für dich?

Ja dieses Datum hat eine besondere Bedeutung für mich. Am 22. Mai vor über 5 Jahren hat mich mein Freund  zum ersten Mal geküsst und seitdem sind wir auch zusammen. Dazu kommt das ich den Monat Mai über alles liebe, der Flieder blüht, es ist Frühling und wird endlich wieder richtig warm.

2.Dein Blog ist sehr abwechslungsreich, neben zauberhaften Rezepten gibt es auch immer tolle DIY-Ideen oder Fotoberichte. Worüber bloggst du denn am liebsten?

Grundsätzlich blogge ich über alles was ich mag und was mich glücklich macht. Ich sehe meinen Blog als Sammelsurium an schönen Dingen aus dem ich ganz viel Freude und Kraft für neue Projekte ziehe, wenn ich mich durch die vielen Seiten klicke (und ich hoffe das geht auch meinen Lesern ein bisschen so).
Besonders liebe ich es in der Küche (meist) süße Köstlichkeiten herzustellen und dann hübsch angerichtet zu fotografieren. Deswegen gibt es auf Twenty-Second of May auch so einige Foodposts zu lesen. 


3. Gibt es Blogs, die zu deinen absoluten Favoriten gehören? Und würdest du uns vielleicht einen Blog verraten, den noch nicht so viele kennen, von dem du aber begeistert bist?

Oh das ist eine schwierige Frage. Es gibt so viele schöne Blogs. Ganz besonders gerne lese ich „Zucker Zimt & Liebe“ von Jeanny (http://zuckerzimtundliebe.wordpress.com/ ), „Törtchenzeit“ von Jessi (http://toertchenzeit.de/), “Klitzeklein“ von Dani (http://www.klitzekleinesblog.de/)  und „Lykkelig“ von Rike (http://meinlykkelig.blogspot.de/). Allerdings kennen diese Blogs wohl die meisten von uns. Unbedingt lesenswert ist „Faible“ von meiner lieben Freundin Toni (http://f-a-i-b-l-e.blogspot.de/) und „Lebensszenen“ von Coco (http://sscenesdelavie.blogspot.de/) lese ich auch unheimlich gerne.

4. An heißen Sommertagen ist es gar nicht so einfach, sich auf ein Essen festzulegen. Was ist dein liebstes Sommerrezept?

Der Sommer hat ja in den letzten Tagen leider schon mehr oder weniger Adieu gesagt aber im Sommer geht für mich so ziemlich alles was mit/aus Erdbeeren ist- ein Stück Erdbeertorte mit einem Klecks Sahne, selbstgemachte Erdbeerlimo oder Erdbeeren einfach pur. Auf dem Erdbeerfeld stehen und jede zweite Erdbeere in den Mund stecken-das ist Sommer für mich.
Im Herbst mag ich es übrigens schön warm und deftig. Ein leckeres Chili Con Carne und ich bin glücklich. 


5. Kannst du dir vorstellen, deinen Blog auch noch in einigen Jahren weiterzuführen?

Definitiv. Mein Blog besteht inzwischen seit über 3 Jahren und auch davor habe ich bereits 1 Jahr lang einen anderen Blog geführt. Twenty-Second of May ist ein Teil von mir und meinem Leben geworden und ich kann mir schwer vorstellen das einmal komplett aufzugeben. Natürlich gibt es mal Zeiten in denen die Motivation einfach nicht reicht für kreative Blogposts oder sich andere wichtige Dinge dazwischen drängen. Das habe ich erst vor kurzem erlebt, als ich für eine Werbefirma Müslirezepte fotografiert habe und aufgrund dessen fast 3 Monate nicht mehr zum Bloggen kam. Der Blog hat mir in dieser Zeit unheimlich gefehlt und ich hatte wirklich ein bisschen Herzpochen als ich danach den ersten Blogpost verfasst und veröffentlicht habe. Das war so toll. 

Schaut unbedingt mal bei Sarah vorbei, falls ihr den Blog noch nicht kennt! Danke liebe Sarah, dass du heute bei mir zu Gast warst!

Mit Sarahs Erlaubnis durfte ich mir die Bilder von ihrem Blog ausleihen, das Copyright liegt gänzlich bei ihr!



Montag, 8. September 2014

Rom- Ein Minitravelguide

Vor einigen Wochen, als die Sonne noch vom Himmel schien und sich der Hochsommer in allen Klischees zeigte, war ich mit einer lieben Freundin in Rom. Hier habe ich euch bereits einige Eindrücke gezeigt. Und auch das hitzetaugliche Touristen-Outfit gab ich zum besten.

Obwohl ich immer wieder fotografierte, ließ ich bei diesen 4 Tagen die Kamera und vor allem auch das Handy viel in der Tasche. Jedes Pastagericht fotografieren? Dazu war ich nach stundenlangem Stadterkunden (natürlich zu Fuß) viel zu erschöpft und vergesslich. Und auch zum Eis-fotografieren war es viel zu heiß, es schmolz einem sofort davon. Ein paar Schnappschüsse habe ich natürlich trotzdem gemacht als alte Instagram-Queen. Deswegen gibt es heute Reisetipps für Rom.
Ein richtiger Travelguide ist es zwar nicht, aber da ich selbst beim Planen der Reise solche Posts nicht gefunden habe, dachte ich mir, vielleicht freut sich der ein oder andere darüber.

 Allgemeineindruck: Rom hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt hat ein ganz eigenes Flair und ist für mich definitiv im Sommer zu besuchen. Wir dachten, August wäre eine hervorragende Reisezeit. Leider stellte sich heraus, dass genau in den 3 Tagen die Ministrantenwallfahrt in Rom stattfand und so mit uns gemeinsam 50.000 deutsche und österreichische Minis durch Rom zogen. Wir fanden uns aber relativ schnell damit ab, kamen so ungeplant zu einer Papst-Audienz und luden uns gleich am 1.Abend das Programm der Ministranten-Wallfahrt herunter, um azyklisches Sightseeing zu planen. Man muss sich nur zu helfen wissen.
Gut gefallen an Rom haben mir neben den alten Gebäuden und eindrucksvollen Bauten die Tatsache, dass die Stadt nicht von Modernem überlaufen wird. Es gibt keine Plakatwände, kaum Müll und sonstige Verschandelungen. Auch wenn ich die Faszination vieler für Rom nachvollziehen kann, verliebt habe ich mich nicht in die Stadt. Aber ich habe die Tage dort sehr genossen und würde, wenn es sich ergibt, auch nochmals hinfahren. Aber jetzt mal ein bisschen genauer.


 Wir entschlossen uns wie auf den allen unserer Kurztrips, keine Karten für die Metro und Buslinien zu kaufen. Ein bisschen altmodisch sind wir der festen Überzeugung, dass man am Meisten von einer Stadt kennenlernt, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Bis auf die Fahrt vom und zum Flughafen ging es also bequem bei 31 Grad durch die Gegend. Besonders im Sommer empfiehlt sich bequemes Schuhwerk. Ich kaufte mir gleich am 1.Tag Birkenstock, weil meine Füße in den Ballerinas nicht mehr mitmachten. Von Sandalen mit dünnen Sohlen würde ich auch abraten. Fast ganz Rom ist gepflastert und die unebenen Pflastersteine spürt man ziemlich schnell durch. Neben luftigem Outfit ist eine Kopfbedeckung auch sehr anzuraten. Meinen Hut habe ich um 3 Euro bei einem Straßenstand erstanden, ein Kopftuch tut es natürlich auch. Das Tolle ist, dass es überall in Rom Trinkbrunnen gibt, also nehmt eine Wasserflasche mit, die kann man dann auffüllen.


Wenn man ein bisschen Ruhe braucht, kann ich alle Hügel rund um Rom sehr empfehlen. Hier kann man sich in Parks ausruhen und bekommt sogar ein wenig Schatten. Straßencafés sind sehr teuer, deswegen ist das eine günstige Alternative, wenn man eine kleine Pause einlegen will.




Auch wenn ich von Rom im Vorfeld nicht so viel wusste, ist es allseits bekannt, dass die Stadt DER Knotenpunkt für Kunst und Kultur gilt. Überall große Bauten, eindrucksvolle Statuen und so viele Museen auf einem Fleck. Wir sind zwar keine Kultur-Banausen, aber wollten im Hochsommer nicht unsere ganzen Tage in Gebäuden verbringen, deswegen haben wir uns einige Dinge für Sightseeing herausgepickt. Aufgrund oben genannter Umstände (50.000 Ministranten uns so, ihr erinnert euch), gab es überall vor den Sehenswürdigkeiten lange Schlangen, ich vermute aber stark, dass das in Rom vor allem im Sommer meistens so ist. 
Die eindrucksvolle Engelsburg haben wir deswegen nur 2x umrundet (es gibt rundherum einige nette kleine Markstände) und unterwürfig fotografiert. Ob sich ein Besuch lohnt kann ich nicht sagen, aber von der Burg aus gelangt man über eine ganz zauberhafte kleine Fußgängerbrücke direkt in die Innenstadt, man kann also sehr gut auf dem Weg zum/vom Vatikan dort vorbeispazieren!

Ja, was gibt es sonst so zu sehen? Abgesehen von einer Million Kirchen, die vor allem für Liebhaber und Leute mit tieferem Hintergrundwissen bestimmt interessant sind, natürlich die "Klassiker".
Das Forum Romanum haben wir uns aufgrund der 33 Grad und nicht-vorhandenem Schatten geschenkt, stattdessen waren wir im Pantheon (kostenloser Eintritt! wunderschöne Kuppel mit tollem Lichteinfall!) und im Kolosseum. Und hier gleich der erste sehr gute Tipp: Unbedingt Karten online vorreservieren! Hätten wir das mal beherzigt,w Ären wir nicht 2 Stunden in der Schlange gestanden. Es hat sich gelohnt, ich wollte unbedingt da rein! Aber anstellen ist wirklich wirklich langweilig, das kann man sich gut ersparen. Dafür haben wir dann hinterher ein Wir-haben-das-Kolosseum-gerockt-Poser-Foto gemacht!


Ein unbedingtes Muss sind meiner Meinung nach auch die Vatikanischen Museen. Ich habe im Vorfeld hin- und herüberlegt, ob wir dafür einen halben oder ganzen Tag opfern sollen, aber die liebe Fee hat so einen netten Artikel geschrieben, da hat es mich dann doch gereizt. Also schwups, diesmal schon klüger und Tickets online vorreserviert. Das kostet zwar 4 Euro mehr, aber 86 Nerven weniger. Und wir waren in 2 Minuten drinnen, himmlisch! Je nach Interesse sollte man sich mindestens 4 Stunden für die Vatikanischen Museen Zeit nehmen, sie sind wirklich sehr groß und man legt einige Meter zurück. Sicherlich könnte man das auch auf einen Tag ausdehnen und wäre immer noch gut beschäftigt. Und wer will solche Schönheiten schon verpassen?







Wenn man sich dann die Füße plattgelaufen hat, kann man sich in Rom auch beim Shoppen erholen. Ich habe im Vorfeld gelesen, dass Rom vor allem für seine teuren Boutiquen und Marken bekannt ist. An sich würde ich Rom auch nicht unbedingt als Shoppingparadies bezeichnen (vor allem nicht für Studenten), aber es gibt doch einige tolle Schuhgeschäfte und kleinere Läden, allerdings würde ich nicht unbedingt einen ganzen Tag einplanen. Vielmehr würde ich empfehlen, einfach ohne große Route durch die Innenstadt zu schlendern, man kommt an vielen Straßenständen und hervorragenden Märkten vorbei, wo man frisches Gemüse, Obst und Nudeln erstehen kann.

Das vielleicht Wichtigste- in Rom kann man viel gut und ständig essen! 
Allerdings schadet es nicht, ein paar Dinge zu beachten. Das italienische Frühstück sagte mir nicht so zu, viel Mehlspeisen und Zucker! Dafür gab es ganz hervorragenden Cappuccino für 1 €!!! Alle Kaffeeliebhaber: Der echte Italiener trinkt seinen Kaffee an der Bar im Stehen- da ist er nicht nur besonders köstlich sondern auch günstiger als wenn er an den Tisch gebracht wird.
Beim Essen kann ich empfehlen, ein wenig die Seitengassen abseits der großen Touristenmagnete zu durchstrolchen, da findet man plötzlich ganz zauberhafte kleine Restaurants mit sehr bodenständigen Speisen und auch Preisen. Wir waren Abends 2 x in Trastevere essen und haben es sehr genossen. Auch wenn das Viertel angeblich großteils nur noch Touristen anzieht, auf Pflastersteinen schief sitzend seine Spaghetti und davor Bruscetta zu essen, hat eindeutig Stil!
Ansonsten lohnt es sich auf jeden Fall Preise zu vergleichen, die variieren bei den Lokalen doch sehr stark.


Und natürlich gibt es an jeder Ecke wirklich köstliche Eisdielen! Besonders hinter dem Pantheon (mit hinter meine ich die parallele Seitengasse hinter dem Platz) gibt es an der Ecke ein Bio-Eisgeschäft, das sich mit den ausgefallenen Sorten wirklich sehen lassen kann. So lecker! Ich habe jeden Tag mindestens ein Eis verdrückt, seit der Reise weiß ich auch, dass eine Kugel Eis schon um 11 Uhr vormittags bei der Hitze wunderbar ist!



So, einiges konnte ich dann doch noch zusammentragen. Ich hoffe, dem ein oder anderen hilft der Post ein wenig bei der Planung. Mal sehen, wo es uns nächsten Sommer hin verschlägt.

Wart ihr schonmal in Rom oder plant ihr, hinzufahren?









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