Donnerstag, 26. Februar 2015

Die ultimative Travel-Bucket-List für 2015 (oder auch 2016? Wer weiß das schon?)

Mit Jahresbeginn schmiedet man ja immer so schöne Pläne und überlegt sich, wie man die kommenden 12 Monate so befüllen möchte. Vielleicht geht es euch auch so, dass ihr an bevorstehende Feiern, Anlässe, große Veränderungen denkt und auch den ein oder anderen Plan schmiedet. Mich kitzelt es dann immer besonders in den Fingern, mir für das kommende Jahr neue Reiseziele zu überlegen. Ariane hat letztens eine tolle Travel-Bucket-Liste für Europa geschrieben. Auch für Asien & Afrika folgte dann noch ein Beitrag.

Das habe ich zum Anlasse genommen, mir mal die nächsten Reiseziele zu überlegen. Genauso schön wie das planen finde ich allerdings auch die ganzen spontanen Optionen, die sich dann noch ergeben. Einem schwirrt ein Ziel im Kopf herum- letztes Jahr war es zum Beispiel Kopenhagen- und man fährt überall hin nur nicht nach Kopenhagen! Das macht aber gar nichts finde ich, Pläne sind dazu da, sie über den Haufen zu werfen, zumindest ab und zu. Und Reisen haben sowieso eine gewisse Eigendynamik, da entwickeln sich oft ganz neue Möglichkeiten und Ideen.

Deswegen gibt es auch nur ein paar Ziele, die mir für die nächsten Monate im Kopf rumschwirren. Und da ich jetzt schon weiß, dass diese Ziele komplett unrealitisch sind (sowohl finanziell als auch zeittechnisch), werde ich die sicherlich nicht in den nächsten 12 oder vielleicht auch nicht 24 Monaten abhaken können. Und es soll ja auch kein Abhaken sein, ich freue mich genauso sehr über jeden Ort, der nicht auf der Liste steht oder der nach einer Pinterest-Session oder dem Lesen von einem tollen Reisebericht mit auf die Liste hüpft.

Ein Mini-Roadtrip in Frankreich
Nachdem der letzte Sommer so verregnet war zieht es uns dieses Jahr eindeutig ans Meer. Sonnenstrahlen beim Aufwachen, ständig Sand zwischen den Zehen und guten französischen Wein auf der Zunge, das sind die Gefühle, die bei mir hochkommen, wenn ich an Frankreich denke.
Ich war erst einmal in Frankreich, noch als Kind und kenne das Land somit bisher nur aus Reiseführern und von Pinterest. Vermutlich wird es uns an die Mittelmeerküste im Süden verschlagen. Auch wenn es dort im Sommer sicherlich nicht sehr einsam ist, bin ich doch sehr verlockt, mit einem Auto ausgestattet kleinere Strände und Buchten abseits der großen Touristenmagnete anzufahren. Eventuell starten wir in Nizza und suchen uns dann einen Weg an der Küste entlang.



Eine Städtereise: Antwerpen/Ghent 
Spätestens nach Julis Lobeshymne ging mit Ghent nicht mehr richtig aus dem Kopf. Belgien hat mich immer schon irgendwie gereizt, ich wollte dort eigentlich auch ein Auslandssemester machen, zu dem es aber nie kam. Letztens war dann Antwerpen plötzlich so im Kopf und bei ein bisschen recherchieren fiel mir auf, dass Ghent ja gar nicht so weit weg ist. Ob es eine der beiden Städte, beide oder überhaupt eine ganz andere Stadt wird, wissen wir dann wohl spätestens nach Pfingsten ;)




Myanmar
Südostasien hat es  mir ja sowieso angetan. 2013 reiste ich mit einer lieben Freundin nach Indonesien und Bali, in die Insel verliebten wir uns so sehr, dass wir 2014 gleich nochmal hinmussten und 3 Wochen Laos dranhängten. Auf solchen Reisen trifft man natürlich viele Backpacker und immer wieder bekamen wir es zu hören: "Ihr müsst unbedingt nach Myanmar!". Erst seit einigen Jahren sind die Grenzen für Touristen in diesem Land überhaupt offen und dementsprechend erhoffe ich mir noch wenig überlaufene Städte. So gerne ich auch dorthin möchte, das ist wohl der unrealistischte Wunsch derzeit. Für einige Tage nach Südostasien zu fliegen lohnt sich leider nicht, aber gleich ein paar Wochen freinehmen ist derzeit einfach nicht drinnen. Trotzdem bleibt dieses Ziel irgendwie in meinem Kopf verankert.



In den Norden
Europas Norden habe ich bislang sehr vernachlässigt. Weiter als bis zur Nordsee habe ich es nie geschafft (na gut, England zähle ich jetzt mal nicht direkt zum Norden auch wenn das Wetter dort sehr bescheiden ist), Schweden, Finnland, Norwegen, Island. All diese Länder finde ich unglaublich spannend, leider braucht man hier nicht nur viel Zeit sondern auch viel Geld. Aus diesem Grund gab es bisher noch keine längere Reise. Vielleicht taste ich mich auch mal mit einer längeren Städtereise heran (wenn mir das Geld ausgeht kann ich ja wieder zurückschwimmen ;))



USA
Noch vor 2 Jahren hat mich Nordamerika gar nicht gereizt. Ich fand den amerikanischen Lebensstil im Gegensatz zu vielen anderen Leuten gar nicht faszinierend oder bewundernswert. Diese Einstellung hat sich zwar nicht wesentlich verändert, jedoch muss ich gestehen, dass ich die wunderschöne und vielfältige Landschaft bislang sehr ignoriert habe. Vermutlich kennen fast alle von euch die Posts von der lieben Stef zu ihrem Roadtrip im Sommer 2013. Ich muss zugeben, diese Bilder sind nicht ganz unschuldig, dass mir seitdem die Bilder vom Sonnenaufgang am Grand Canyon, die hoch gewachsenen Tannen an dunkelblauen glitzernden Bergseen zwischen weißen Felsen nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Egal wo es mich in den kommenden Monaten hinverschlägt, ich bin so gespannt darauf und freue mich einfach, dass ich trotz neuem und aufregendem Job die Möglichkeit habe, zu reisen und neue Orte und Menschen kennenzulernen.
Die Fotos stammen übrigens alle bis auf das letzte aus Griechenland, Laos, Bali und Indonesien. Wenn ihr gerne mehr davon sehen wollt, schaut doch mal hier bei den Travelguides vorbei.

Was sind denn eure Pläne für 2015? Habt ihr schon Reisen geplant oder steht noch alles offen?

Dienstag, 10. Februar 2015

Let´s cook together- Große Apfelkuchenliebe! (und noch größere Streuselliebe)

Bestimmt habt ihr letztes Jahr von Inas Aktion "Let´s cook together" mitbekommen. Jeden Monat gibt es ein spezielles Motto, zu dem man sich ein Rezept überlegen kann. Da habe ich jede Menge tolle Rezepte gefunden und auch nachgekocht, und war sehr erfreut zu lesen, dass Ina die Aktion auch 2015 fortsetzen möchte. Schon letztes Jahr dachte ich mir jedes Mal "Ach wie toll, bei dem nächsten Motto MUSS ich unbedingt mitmachen" und dank meinem (teilweise nicht vorhandenen) Organisationstalent hat es leider nie geklappt. Deswegen habe ich mich dieses Mal am Riemen gerissen und schon Mitte Jänner diesen köstlichen Apfelkuchen gebacken. Ich finde Apfelkuchen ist richtiges Soulfood. Da die Kuchen meistens recht süß sind, isst man automatisch eher kleinere Stücke (als Ausgleich kombiniere ich das Ganze dann zur Sicherheit noch mit Vanilleeis, damit die Zuckerbombe richtig einschlägt) und es gibt so viele verschiedene Varianten. Ich bin schon gespannt, was die anderen so zaubern werden. Jetzt aber erstmal zu meinem Apfel-Streuselkuchen.

 

Ich dachte ja immer, dass ich Streusel gar nicht so gerne mag. Wenn wir uns ehrlich sind, wissen wir ja, dass Streusel großteils aus 2 Dingen bestehen- Butter und Zucker. Leider - oder Gott sei Dank- ist diese Kombination aber auch geschmacklich absolut spitze, und den Süßegrad kann man ja zum Glück selbst steuern. Ungesund hin oder her, Streusel sind einfach top!

Zutaten:

Für den Teig:
300 g    Weizenmehl
1/2 TL  Backpulver
200 g    Butter
1 Pkg    Vanillezucker
100 g    Zucker
1/2        unbehandelte Zitrone
1           Ei
1 Prise  Salz
Zimt
1 kg     Äpfel (säuerliche Sorte)

Für die Streusel:
100 g   Mehl
100 g   Zucker
80 g     Butter
Zimt


 Für den Mürbteig alle Zutaten vermengen und rasch verarbeiten (das Blöde an Mürbteig ist immer, dass er schnell schlechtzu verarbeiten ist, deswegen hier ausnahmsweise mal nicht mehr so viel Zeit lassen).Wenn ihr den Teig zusammengemischt habt dann muss der erstmal eine halbe Stunde abgedeckt ruhen (am besten im Kühlschrank). Währenddessen könnt ihr euren Äpfeln an den Kragen und sie schälen und in Würfel schneiden. Die Zutaten für die Streusel in einer Schüssel so lange vermischen, bis von selbst Streusel entstehen.Der Mürbteig wird dann dünn in der Form ausgerollt. Ich habe eine Tarteform aus Blech genommen, das hat allerdings nur mit meiner (oben erwähnten) OrganisationsVerpeiltheit zu tun, da ich meine Blechkuchenform kurzzeitig verlegt hatte. Also nehmt ruhig, was ihr bei der Hand habt. Der Kuchen geht nicht viel auf.Auf den Mürbteig kommt eine Lage Äpfel und obendrauf die Streusel.

Je nach Geschmack kann man den Zimt auch weglassen oder mehr/weniger Zucker nehmen. Die Menge die ich genommen habe ist süß aber nicht amerikanisch-süß, also ein gutes Mittelmaß.
 Der Kuchen kommt dann für ca 30-40 Minuten bei 200 °C (oder Umluft 180°C) in den Backofen und kann auch lauwarm schon verzehrt werden- himmlisch!
Ich bin jetzt schon gespannt auf die übrigen Rezepte und wünsch euch eine schöne restliche Woche!


Sonntag, 8. Februar 2015

DIY: 2-step Schlüsselanhänger !

Da in letzter Zeit die DIYs bei euch so gut ankamen, habe ich mir vorgenommen, mehr von den Ideen die mir so im Kopf rumschwirren umzusetzen. Und was gibt es Schöneres, als schnelle und einfache DIYs? Versteht mich nicht falsch, ich mag auch komplizierte und originelle Anleitungen auf anderen Blogs, aber ich freue mich auch immer, wenn man etwas leicht nachmachen kann, ohne dass man erst eine Amazon-Bestellung losschicken und diverses Werkzeuge kaufen muss. (Das liegt vermutlich auch an meiner Rittersport-Wohnung, da ist nichts mit ansprayen, sägen oder sonstigen Späßchen, es sei denn ich fordere mein Schicksal heraus. Und vielleicht liegt es auch an der Tatsache, dass ich zwar schnell begeisterungsfähig bin, aber schnell auch wieder Motivation verliere.)
























In nur 2 Schritten ist dieser Schlüsselanhänger fertig und lässt sich entweder verschenken oder ganz egoistisch wie bei mir an den eigenen Schlüssel hängen. Ich bin ja quasi die Ungeduld in Person und in Kombination mit großen Taschen ist das leider ein Problem. Da sucht man nämlich schon mal recht lange nach etwas Bestimmtem. Zum Beispiel dem Wohnungsschlüssel. Tendenziell entstehen solche Situationen immer genau dann, wenn es eiskalt ist, es regnet (am besten noch eine Kombination aus beidem, dann hat man nämlich schönen Schneematsch), meine Finger taub werden oder mir die halben Einkäufe aus den Armen fallen. Deswegen habe ich diesen praktischen Schlüsselanhäner Bausatz entwickelt.

























Der erste Schritt beinhaltet das Bemalen der Holzkugeln. Dabei kann ein Holzstab behilflich sein, vor allem wenn man ihn zum Trocknen über eine Tasse legt. Ich bin übrigens das erste mal auf die glorreiche Idee gekommen, Farben zu mischen. Als Kind hat man eigentlich nie mit einer Farbe aus dem Wassermalkasten gemalt, bei Acrylfarben 20 Jahre später kommt mir dieser Gedanke aber nicht. Erst als ich den gewünschen Rosé-Ton (oder wie Vera von Nicest Things sagen würde: Blush ;)) nicht in meinem Privat-Bastelladen fand (ich gehe mittlerweise kaum noch Material einkaufen, da ich bei mir so viel angestaut hat. Das ist wie Shopping, nur billiger!), mischte ich mutig zwei Farben und siehe da- funktioniert spitze! Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Nach dem Trocknen werden die Kugeln dann noch auf das Lederband gefädelt, das an den Schlüsselring geknotet und dann wieder zurückgefädelt und nochmals verknotet. Fertig! Wie versprochen alles ganz einfach. Die Kugeln kann man natürlich nach Geschmack auch noch anders bemalen, mit Mustern versehen oder mehr/weniger nehmen.

Und damit wünsche ich euch noch einen wundervollen Sonntag!
Pssst- unsere "Be my bloggingtine"-Valentinstag Aktion läuft noch, schaut doch heute mal bei Mara vorbei, da gibt es etwas für Augen und die Seele.



Freitag, 6. Februar 2015

Be my bloggingtine- Printable zum Ausdrucken für den oder die Liebsten zum Valentinstag!

Vielleicht habt ihr auf dem ein oder anderen Blog schon von der kleinen Aktion zum Valentinstag gelesen, die die liebe Laura von Himbeermarmelade organisiert hat. (Habt ihr schon ihren wunderhübschen Sweet Table gesehen?) Es machen viele tolle Blogs mit und ich fühle mich geehrt, in dieser Reihe auch einen kleinen Post beisteuern zu dürfen.

Ich sehe den Valentinstag ja eher zwiegespalten. Kommerz und so weiter, wir kennen alle die Argumente dafür und dagegen. Aber ich finde, es gibt doch viele schöne Gründe, warum man sich gegenseitig eine kleine Freude bereiten könnte. Und die DIYs, Rezepte und Ideen, die im Rahmen dieser Aktion auftauchen, können ja auch super zu anderen Anlässen umgesetzt werden- an Geburtstagen zum Beispiel oder auch an jedem anderen stinknormalen Tag. Wer würde sich nicht freuen, an einem Montag nach der Arbeit oder Uni mit etwas überrascht zu werden, mit dem man nicht gerechnet hätte? Blumen zu bekommen, etwas Leckeres zu Backen oder eine kleine Nachricht am Spiegel morgens im Bad- das sind Dinge, die nicht nur am Valentinstag Freude bereiten.
Deswegen hier ein kleiner Apell, sich gegenseitig mehr zu überraschen!
Und allein wegen des Films "Valentinstag" muss man diesen Tag wenigstens ein bisschen mögen. Habt ihr den gesehen? Einfach ein wunderschöner, amüsanter und kitschiger Film- wenn ihr "Tatsächlich Liebe" schon wieder hinterhertrauert und gar nicht abwarten könnt, bis wieder die Vorweihnachtszeit beginnt und man guten Gewissens diesen Film sehen kann, dann würde ich euch Valentinstag sehr ans Herz legen.

Ich habe mir für euch heute ein kleines Freebie überlegt und da der Valentinstag ja meistens auch zu zweit gefeiert wird, gibt es gleich ein zweites Freebie obendrauf. Die Printables könnt ihr euch mit einem Klick ganz einfach herunterladen und Aufhängen, Verschenken, Verschicken. Alles, was das Herz begehrt (wo wir wieder beim Thema wären).
Einfach auf den "Download" Link darunter klicken, dann öffnet sich das Bild in Originalgröße, abspeichern, fertig!


Ich hoffe, sie gefallen euch und der/die ein oder andere nutzt sie gleich. Derzeit ist übrigens Halbzeit der Aktion, wenn ihr noch nicht alle Beiträge entdeckt habt, darf ich euch die anderen natürlich sehr ans Herz legen. Gestern war Sophie von "Sophie Kunterbunt" dran und hat uns ein tolles DIY gezeigt. Die nächsten zwei Tage kommen mit Ronja von dem Blog  "Von Honig und Vanille" und Mara von "Cakes&Colors" zwei meiner absoluten Lieblingsbloggerinnen dran und ich darf schon mal soviel verraten- es wird zuckersüß und vielleicht auch ein bisschen sündig!

Und wenn euch die Ideen noch nicht ausreichen, hat sich Pinterest mal wieder als ausgezeichnete Inspirationsquelle entpuppt, ich habe auch zu dem Thema ein Board erstellt.
https://www.pinterest.com/charlottmarott/valentine-s-day/


Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich bin gespannt auf die restlichen Beiträge.
Habt ihr dieses Jahr für den Valentins-Tag etwas geplant?



Sonntag, 25. Januar 2015

Vorhang auf: Meine 3 liebsten Fashionblogger- Inspiration zum Abrufen!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich gehören zu den Top 5 der entspannendsten Dinge, die man an einem Sonntag tun kann: ausgiebig frühstücken, ausschlafen, baden, spazieren gehen und mit einer Tasse Tee die Blogposts der Woche durchstöbern. Und genau das Letzte habe ich gerade getan. Da ist mir aufgefallen, dass ich so vielen tollen Blogs folge und inzwischen auch Blogs, die in viele verschiedene Kategorien fallen. Egal ob Lifestyle, Food oder Fashion Blog- es gibt so viele großartige und inspirierende Blogs. Und genau aus diesem Grund möchte ich euch gerne heute meine 3 liebsten Fashionbloggerinnen vorstellen.
Da ich selber von Mode keine Ahnung habe und meistens anziehe, was mir gerade gefällt, finde ich es immer spannend zu sehen, wie man bestimmte Materialien oder auch Dinge, die ich niemals angezogen hätte, kombinieren kann. Dass ich selbst nicht unbedingt am nächsten Tag mit Higheels, Karo-Mantel und gestreiftem Rock in die Arbeit renne, habt ihr vermutlich schon erraten. Aber es gibt ganz andere Gründe, warum ich diese Blogs so toll finde, deswegen gehts jetzt auch schon los!


http://www.sanzibell.com
Als ersten Blog möchte ich euch Sanzibell ans Herz legen und zwar in vielerlei Hinsicht. Sarah hat einen Stil, der mit unglaublich gut gefällt. Sie zeigt Outfits, die man leicht nachstylen kann und
trotzdem ausgefallen sind. Vor allem ihre Lagenlooks finde ich super! Außerdem ist sie bildhübsch, das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Obwohl sie so eine süße Maus ist, gibt es auch immer wieder unerwartete Outfits (wie oben im Bikerlook). In letzter Zeit ist sie auch sehr sportliche unterwegs, deswegen kann man auch ihre tollen Sportleggins bewundern und sich Rezeptideen holen.

Das Copyright der Fotos liegt bei Sarah bzw. dem jeweiligen Fotografen!

http://dariadaria.comDie nächste Schönheit, die ich euch vorstellen möchte ist Maddie von DariaDaria. Und zwar, weil sie mehr ist als ein hübsches Mädchen. Ich habe ihren Blog erst vor Kurzem entdeckt und mir ist komplett schleierhaft, wie er bisher an mir vorbeikommen konnte. Maddie hat einen sehr erfrischenden und einzigartigen Schreibstil. Sie ist oft selbstironisch und hinterfragt Dinge kritisch. So hat sie auch vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, mehr auf Nachhaltigkeit zu achten und bewusst "faire" Mode vorzustellen. Ich fand es großartig zu sehen, dass auch nachhaltig produzierte Mode, die eher einen verstaubten und altmodischen Ruf hat, so schön kombiniert werden kann. Deswegen hat es ich richtig wütend gemacht, dass sie von vielen (meiner Meinung nach unwissenden) Lesern für ihr Handeln kritisiert wurde. Diese Reaktionen hat sie nicht verdient, sie ist eine großartige Person und auch Persönlichkeit, deswegen hoffe ich inständig, dass sie sich von solchen unverschämten Feedbacks nicht komplett vom Fashionbloggen abwendet, es wäre ein großer Verlust!

Das Copyright der Fotos liegt bei Maddie bzw. dem jeweiligen Fotografen (großteils Maximilian Salzer)!

http://www.berriesandpassion.com
Last but not least wäre hier die liebe Nina von Berries & Passion. Ich liebe liebe liebe ihre Outfis! Sie hat ein tolles Auge für Casual Outfits aber auch für besondere. Außerdem zeigt sie auf ihrem Blog auch immer wieder Rezepte, die einen sofort zum Nachkochen inspirieren. Da Nina sich sehr gesund ernährt, findet man regelmäßig Smoothies und Frühstücksinspirationen. Dass sie zwar sportlich, aber kein abgehungertes Modepüppchen ist, lässt sie die Leser immer wieder spüren. Nicht zuletzt machen ihren Blog auch die Reiseberichte und damit verbundenen Fotos und Outfitposts aus. Erst vor kurzem war sie in Afrika, diese Posts haben mir besonders gut gefallen bzw. sind hier wohl auch noch welche in Planung.

Das Copyright der Fotos liegt bei Nina bzw. dem jeweiligen Fotografen! 

So, das waren meine Top 3 in Sachen Fashion. Falls euch diese Vorstellung gefällt, hätte ich noch einige Ideen für andere Kategorien? 

Ich werde mich jetzt weiter meiner Bloglovin-Leseliste widmen, nach 3 Stunden Klettern am Nachmittag bin ich heute für nichts mehr zu gebrauchen außer Blogs durchstöbern, Promi-Shopping-Queen schauen (da wäre wieder das Fashion-Motto) und literweise Tee zu trinken.
 

Mittwoch, 21. Januar 2015

Herzensbücher: Morgen kommt ein neuer Himmel

Im Dezember habe ich so viele Bücher gelesen wie seit der Asienreise zu Ostern 2014 nicht mehr. Die Vorweihnachtszeit eignet sich auch perfekt dafür, wenn mal die letzten Prüfungen auf der Uni überstanden sind, bei einer Tasse Tee und ein paar Lebkuchen (ich vermisse sie jetzt schon wieder und es dauert noch 11 Monate, bis ich wieder mit gutem Gewissen Lebkuchen essen kann- oder zumindest 10 Monate). Leider kommt es mir vor, als wäre diese Zeit schon wieder Monate zurück. Auf der Uni ist es turbulent, wie immer im Jänner und ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen soll. Aber trotzdem möchte ich euch dieses Buch nicht vorenthalten, ich habe es nämlich an einem Tag verschlungen und es hat mir richtig gut gefallen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch mal wieder aus einem offensichtlichen Grund gekauft habe- Cover-Opfer! Eigentlich wollte ich in einer kleinen Buchhandung ein Geschenk besorgen und da lag es dann plötzlich auf dem Tisch vor mir. Mein kleines naives Bloggerherz machte gleich einen Hüpfer und dachte sich "Hey, wie süß, das Cover sieht ja riiiichtig toll aus" und im Anschluss daran "Dann ist die Geschichte sicher richtig emotional und mitreißend, wenn sich die Autorin da beim Cover so viel Mühe gegeben hat" (Jegliche rationalen Argumente, dass Autoren ja in den seltensten Fällen überhaupt selber die Covergestaltung übernehmen und dass das Cover eigentlich auch nicht automatisch auf einen guten Inhalt schließen lässt, sei mal dahingestellt. Das kommt davon, wenn Herzen denken!)


Auf jeden Fall wanderte es schneller in die Tasche als ich "Äääh" sagen konnte (man muss einfach schnell bezahlen, dann spart man sich die Diskussionen mit sich selbst!).
Und ich habe es nicht bereut. Aber bevor wir hier zu meiner (wie ihr seht) sehr subjektiven Meinung kommen, hören wir uns erstmal an was der Klappentext sagt:

"Elizabeth weiß, dass sie sterben wird. Und sie weiß auch, dass ihre 34-jährige Tochter Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist- trotz Feund, Wohnung und Job. In ihrem Testament fordert Elizabeth ihre Tochter dazu auf, ihr Leben komplett zu ändern und hnterlässt ihr mehrere Briefe. Brett ist fassungslos: Wie kann ihre Mutter sich derart in ihr Leben einmischen? Wütend und verletzt liest Brett den ersten Brief- und ist überwältigt von der liebevollen Nachricht ihrer Mutter. Sie ruft Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen- denn nur sie selbst kann es ändern..."

Tja, wenn ich den Klapptentext jetzt so lese, finde ich, dass er eigentlich sehr geschwollen und theatralisch klingt. Fast ein bisschen old-fashioned oder? Lasst euch nicht abschrecken, eigentlich passt er in Retrospektive gesehen gar nicht so gut zum Stil der Geschichte. Brett- die symapthische Protagonistin, die zwischen Euphorie und Niedergeschlagenheit hin und herperndelt- ist nämlich nach dem ersten Brief keineswegs "überwältigt von der liebevollen Nachricht" sondern eher verständnislos und zweifelt das ganze Vorhaben an. Ihre Mutter hinterlässt Brett eine Liste mit Punkten, die sie in ihrer Kindheit verfasst hat und als Erwachsene unbedingt erreichen wollte. Der Verlauf der Geschichte ist sehr süß und amüsant. Es tauchen verschiedene Männer und andere besondere Menschen in Bretts Leben auf und verschwinden teilweise auch wieder, aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten.




Ich habe mir vorgestellt, wie ich wohl jetzt auf eine Liste reagieren würde, die mir vorschreibt, ein Pferd zu kaufen. Abgesehen davon, dass ich mit einem Pferd leider nichts anfangen kann, außer es als Deko einzusetzen. So eine Liste abzuarbeiten um schlussendlich die Bedingungen der Mutter zu erfüllen und Erbe ausgezahlt zu bekommen klingt sehr unrealitisch, findet ihr nicht? Aber darum geht es ja auch gar nicht. Auch wenn die Geschichte an manchen Punkten vorhersehbar ist und es am Ende ein Happy End gibt (soviel kann ich ja verraten), ist es einfach schön, Brett beim Abarbeiten dieser Liste zu begleiten und sich für ein paar Stunden auf das Buch einzulassen..

Jedem, der auf der Suche nach einem schnell und leicht zu lesenden, aber trotzdem nicht oberflächlichen Buch ist, würde ich "Morgen kommt ein neuer Himmel" sehr ans Herz legen.
Davon abgesehen: das Cover!!!! Wunderschön gestaltet, ein wunderschöner Titel und eine sehr sympathische Hauptfigur!

Und was steht bei euch im Moment so auf eurer Leseliste?

Samstag, 17. Januar 2015

DIY Selbstgemachter Kalender für ein durchgeplantes Jahr 2015

Ich gehöre punkto Kalender zur absoluten analogen Fraktion. Jegliche digitalen Kalender- egal auf dem Laptop oder Smartphone- lassen mich völlig kalt, mit denen kann ich nichts anfangen. Ich brauche ein Blatt Papier vor mir und viel Platz für die Planung von Uni, Arbeit, Treffen mit Freunden und so weiter. Außerdem bin ich ja bekennender Fan von To-Do-Listen und schreibe mir alles, woran ich denken muss, gerne auf. Deswegen brauche ich immer Kalender, wo auch ausreichend Platz dafür ist. Seit einigen Jahren kaufe ich immer im Herbst zum Unistart einen Moleskine, ich finde diesen Kalender einfach perfekt und schlicht. Wenn man den passenden Kalender nicht findet, oder gerne einen persönlicher gestalteten verschenken möchte, dann habe ich heute ein paar Ideen für euch.
Eine liebe Freundin jammerte ein bisschen rum, dass ihr Kalender Ende 2014 bald vorbei wäre und wies mich dezent darauf hin, dass sie so gerne einen neuen hätte.

Also machte ich mich in den Weihnachtsferien an die Arbeit und habe mir ein paar Gedanken gemacht.




Was ihr dafür braucht:
Ein leeres Buch (liniert, kariert oder glatt je nach Vorliebe)
Stifte (zB: Fineliner, Filzstift oder auch bunte Farben)
passendes Papier für den Einband (zB Packpapier)
Masking Tape
Schere
Tesafilm (Tixo)
Kleber
ausgedruckte Sprüche o.Ä.

Wie ihr den Kalender gestaltet, bleibt natürlich komplett euch überlassen. Ich habe immer auf der rechten Seite eine Woche aufgeschrieben mit Wochentagen und Datum (Guter Tipp: Überlegt euch gut, ob ihr die Wochentage ausschreiben wollt, nach dem 452. Mal "Donnerstag" schreiben - ja ich weiß, es gibt nur 52 Wochen!- hat meine Hand spontan gekrampft). Außerdem habe ich die Seiten auf insgesamt 3x beschrieben, da es doch aufwändig ist und man irgendwann keine schönen Buchstaben mehr hinbekommt. Wenn euch eine Seite für eine Woche zu wenig ist, dann könnt ihr natürlich das ganze auch direkt über eine Doppelseite erstrecken. Mir war es wichtig, dass auf der anderen Seite noch Platz für Notizen ist (ich gehe nämlich davon aus, dass jeder andere Mensch auch ein Fan von To-Do-Listen ist).


 Ich habe in jeder 2.Woche ungefähr links einen kleinen Motivationsspruch oder wie auch immer man das nennen mag eingeklebt. (Achtung! Die Sprüche sind alle nicht von mir, das Copyright liegt beim jeweiligen Autor!). Eine kleine Sammlung an Quotes findet ihr auf meinem Pinterest-Board.
Das macht den Kalender gleich ein bisschen persönlicher und außerdem kann man auch gut die Jahreszeiten miteinbringen.



 Falls ihr Zweifel daran haben solltet, dass der Neubesitzer des Kalenders keine große To-Do-Listen-Sympathie hegt, dann könnt ihr auch einfach selbst welche anlegen, das klappt super. Genauso habe ich übrigens bereits Geburtstage von Freunden (und von mir natürlich, harhar) gleich eingetragen, als Service sozusagen.












































So kann dann zum Beispiel eine Seite aussehen. Rechts die einzelnen Tage, das Datum, die Kalenderwoche und der Monat und links Platz für Notizen. (Falls sich jemand fragt- Ja, Imo ist ein Hund!). Wenn ihr besonders nett sein wollt, könnt ihr auch gleich Feiertage eintragen oder was euch sonst noch einfällt (Konzerte, Kinostarts, gemeinsame Dinge, die ihr bereits geplant habt?)
























Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ich habe noch ein paar Labels hinten miteingelegt, die nach Belieben und Bedarf eingeklebt werden können. Auch Post-Its eignen sich gut dafür!
Den Kalender habe ich dann in Packpapier eingebunden und vorne mit Masking Tape noch beschriftet. Auch anderes Papier eignet sich natürlich gut. Oder ihr lasst den Kalender außen, wie er ist oder beklebt ihn mit Fotos. Das könnt ihr ganz nach Lust und Laune entscheiden.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende! Bei mir geht es nach einer superstressigen Uniwoche gleich zum Klettern. Ich versuche, das Wochenende gut zu genießen, bevor die nächste Uniwoche losgeht. Was habt ihr so geplant?


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