Donnerstag, 27. August 2015

Mir fehlen die Worte- anderen zum Glück nicht! #mundaufmachen #bloggerfuerfluechtlinge

Okay, eines nach dem anderen. Eigentlich wollte ich eine neue Blogreihe starten. Eigentlich wollte ich einen der Posts auch der Flüchtlingsproblematik widmen (ich spreche hier von Problematik, weil WIR ein Problem haben, unsere Verantwortung wahrzunehmen, man könnte genauso gut Flüchtlingskatastrophe sagen). Der erste Post sollte jedoch ganz ein anderes Thema haben und diese Woche online gehen. Manchmal muss man aber alle Pläne über den Haufen werfen, denn die Nachricht, die seit einigen Stunden durch die Medien geht, schockiert mich einfach.

 Das Sterben im Mittelmeer entsetzt uns bereits seit Monaten, die Flüchtlingspolitik fährt (meiner Meinung nach) komplett gegen die Wand und jetzt sterben direkt vor unserer Tür auch noch dutzende Menschen in einem LKW, zusammengepfercht wie Vieh. Wenn man den Artikel vom Standard liest, wird einem richtig schlecht. Anscheinend waren Flüchtlinge auf engstem Raum in diesem Kühltransporter gefangen gewesen, wie es zu dem Tod aller (!) Mitfahrender kam, ist noch unklar. Ich will es mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen. Der Fahrer ist natürlich ausgenommen, der ist nämlich flüchtig. Die Nachrichten sind mindestens genauso schlimm, wie die Dokumentationen, die ich über ehrenamtliche Schiffe im Mittelmeer gesehen habe, die mit durch Spenden finanzierte Schwimmbojen einsetzen, um hunderte von verzweifelten Menschen in Sicherheit zu bringen.
Trotzdem kommen mir fast die Tränen, wenn man so etwas liest.

Eine Bloggerin, die sich in der Flüchtlingsthematik mehr als nur eingesetzt hat, ist Maddie von DariaDaria. Die letzten Wochen ließ sie ihren Blog (und damit auch ihre Arbeit, denn sie lebt vom Bloggen) einfach stehen und fuhr nach Traiskirchen, um Flüchtlinge zu unterstützen, Sachspenden zu sortieren und einfach mit den Menschen in Kontakt zu treten.
Erst kürzlich wieder gab es von ihr einige Posts zu der Thematik, zum Beispiel "Weil ihr nicht wegschauen dürft" oder "Wie man helfen kann"

Und genau darüber zerbreche ich mir seit Wochen schon den Kopf und werde nicht schlauer. Freundinnen von mir fahren regelmäßig nach Traiskirchen, um beim Spenden sortieren zu helfen. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, weil ich einfach nicht rechtzeitig aus der Arbeit wegkomme. Und schäme mich dafür. Sachspenden sammeln ist sicherlich sinnvoll, jedoch quellen die Spendenlager der Caritas derzeit über, weil (leider auch viel Unbrauchbares) gespendet wird.

Geld spenden ist natürlich eine Möglichkeit, von der ich auch schon Gebrauch gemacht habe, jedoch reicht mir das nicht. Ich möchte gerne etwas tun und ich möchte etwas Sinnvolles tun. Menschen aufrütteln, nicht wegzusehen, sondern den grausamen Zuständen ins Auge zu blicken.

 copyright by Maddie

Maddie hat es vorgezeigt, in ihrer Hilflosigkeit schrieb sie einen Brief an das Bundesministerium für Inneres und siehe da- aufgrund ihrer unglaublichen Plattform in den sozialen Medien bekam sie Gehör und verschaffte einer Familie ein Dach über dem Kopf. Sie hat gebrüllt und wurde gehört, wie sie es so schön formuliert hat. Ein Tropfen auf den heißen Stein, wie sie selber sagt, aber ich denke, dass hier einiges ins Rollen gebracht wurde (die Geschichte könnt ihr auch auf ihrer Facebookseite nachlesen). Es geht darum, aufmerksam zu machen und nicht die Klappe zu halten und hilflos die Schultern zu zucken.


Erst gestern kam ein großartiges Video von Joko & Klaas online. Dass ich die beiden ohnehin ganz gut finde, sei dahingestellt. Ob sie damit auch ihr Image pushen oder nicht, ebenso. Es ist mir eigentlich verdammt egal, ob die beiden oder auch Till Schweiger durch klare Statements oder ihr Engagement für Flüchtlinge mehr Zuspruch und Fans erhalten. Denn es geht darum, den Mund aufzumachen, wie sie so schön sagen.

 Dadurch bin ich auf das Projekt #bloggerfuerfluechtlinge aufmerksam geworden. Eine gute Initiative, die ich jedem ans Herz legen möchte. Es geht darum, Geld zu spenden, Dinge zu spenden, Zeit zu spenden aber- mindestens genauso wichtig- auf die Situation aufmerksam zu machen.

Nicht, um bei einem aktuellen Trend ("ich helfe jetzt auch mal ein bisschen mit um mein Gewissen zu beruhigen") mitzumachen, sondern um die Plattform, die man als Blogger hat zu nützen und Menschen zu erreichen. Und um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Ich teile NICHT die Meinung der rassistischen, menschenverachtenden Minderheit mit komplett verdrehtem Nationalgefühl, die Obdachlose, die ihnen ihr ganzes Leben lang egal waren, als Ausrede benützen, um gegen Flüchtlinge zu wettern.
Und nach den ganzen unfassbaren Geschehnissen, die mich sprachlos gemacht haben, reicht es jetzt mit fehlenden Worten. Etwas muss getan werden. Ich habe keine Ahnung was genau, aber es wird getan, so viel steht fest!

#refugeeswelcome

Freitag, 21. August 2015

Travel: July in Rovinj ~ Croatia ~

Ende Juli verbrachten wir eine wundervolle Woche in Kroatien. Mit unserem -in den Tagen so liebgewonnen- gemieteten Nissan Juke düsten wir in Istrien herum und pendelten zwischen Strand, Pool, viiiieeel leckerem Essen und ein paar zauberhaften Städtchen. 

Am letzten Tag verschlug es uns nach Rovinj. Ich wollte die Stadt so gerne sehen, mein Freund kannte sie bereits und war ein bisschen von den Touristenmassen erschrocken. Trotzdem habe ich Rovinj als sehr schön erlebt und möchte heute ein paar Fotos mit euch teilen.

























Heute lasse ich auch mal nur die Bilder sprechen, denn viel zu sagen gibt es nicht. Wir schlenderten ein, zwei Stündchen durch die Stadt, aßen ein Eis und fuhren dann wieder nach Hause. Ganz unspektakulär und genau richtig!
















































 Bunte Häuserfassaden, alte Fensterläden, Möwen, einen Bilderbuchhafen. Die Stadt hat ihren eigenen Charme.

















































 Tschüss Kroatien! Wunderschön war es! Bis hoffentlich bald!

Dienstag, 18. August 2015

Herzensbücher: Heute mal Spannung pur- die Cupido-Trilogie von Jilliane Hoffmann

Lesen kommt bei mir seitdem ich studiere leider immer zu kurz. Man glaubt immer, als Student hatman massig Zeit. Jeden Tag feiern gehen, erst Nachmittags frühstücken, bis tief in die Nacht die Lieblingsserien schauen und die einzige Entscheidung, die man treffen muss:Pizza Magherita oder Cardinale? Tja, wenn es mal so einfach wäre. Von Vorlesungen, die um 7:30 beginnen, einem 20 Stunden Nebenjob und viel zu vielen Hobbies war nie die Rede. Deswegen blieb leider oft zu wenig Zeit zum lesen. Nur im Urlaub kam ich dazu, endlich meine Leseliste in Angriff zu nehmen. Die wenige Zeit hat mich ja nicht davon abgehalten, haufenweise Bücher zu horten. Ich kann an keiner Buchhandlung vorbeigehen, ohne mich von einem tollen Cover verzaubern zu lassen (Cover-Opfer! Aber das hatten wir ja schon) und wenn mir ein Buch eines Autors richtig fesselt, möchte ich sofort auch alle weiteren Werke besitzen.

Normalerweise lese ich eigentlich gar nicht so viele Krimis und Thriller, aber diesen Sommer bin ich wirklich auf den Geschmack gekommen. Und seit dem Kroatien-Urlaub kann ich irgendwie nicht mehr aufhören, ein Buch in die Tasche zu stecken, um wenigstens am Abend ein paar Minuten vor dem Einschlafen oder auf dem Weg in die Arbeit mit Kaffee in der Hand ein paar Seiten zu lesen.
























So kam es, dass ich "Cupido" mehr zufällig als geplant fertig las und realisierte, dass es sich hier um eine Trilogie handelte. Um ehrlich zu sein, fiel mir das aber erst auf, als ich mit dem 2.Band fertig war und mir dachte "Hä? Das ist aber ein komisches Ende!". Googel ist mein Freund und so fand bald darauf der 3. und letzte Teil zu mir. Und da mich die Trilogie so begeistert hat, möchte ich sie euch heute unbedingt vorstellen.

ACHTUNG! Die Beschreibungen sind ohne Spoiler, ich verrate keine Inhalte, die nicht schon auf dem Buchrücken oder der Kurzbeschreibung zu finden sind! Es handelt sich einfach um meine persönliche Meinung zu en Büchern.
























Wie schon gesagt ist der erste Band "Cupido" von Jilliane Hoffmann. Die Autorin war selbst Staatsanwältin und ich bin davon überzeugt, dass sie deswegen auf so spannende wie auch erschreckende Handlungen kommt. Im Mittelpunkt von Cupido steht die junge Staatsanwältin C.J.Townsend, die eines Tages vor Gericht dem Mann gegenübersteht, der ihr in ihrer Jugend Furchtbares angetan hat. Handelt es sich tatsächlich um den gesuchten Serientäter, der diese grausamen Morde an Frauen begangen hat? Rachefeldzüge gegen psychopathische Mörder, die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern hat mir auch richtig Gänsehaut bereitet. Viel verraten möchte ich nicht- auch in Hinblick auf den weiteren Handlungsverlauf in den anderen 2 Büchern. Der 1.Band ist nicht sehr dick, man ist schon nach wenigen Seiten mitten in der Geschichte und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und das ist nur der Anfang einer großartigen Trilogie!
























Der 2.Teil, "Morpheus" knüpft an die Geschichte im 1.Teil an. Sehr angenehm fand ich, dass Ereignisse nochmal kurz rekapituliert wurden und man so wieder an Details und Charakterzüge der Hauptfiguren erinnert wurde. C.J.Townsend scheint über die schlimmen Ereignisse, die ihr in ihrer Jugend geschehen sind, hinweggekommen zu sein. Bersonders spannend finde ich, dass man ein bisschen Einblick in die Mühlen des (amerikanischen) Rechtssystems bekommt. Klingt langweilig, sit aber furchtbar spannend. Ein Mörder wird vor Gericht verurteilt, sitzt im Hochsicherheitstrakt und die Sache hat sich, denkt man sich als Leser. Doch die Feinheiten und Gesetzesauslegungen lassen hier weitaus mehr Spielraum offen, sodass man im Laufe des Buches sogar als Leser mitfiebern muss, ob ein gefährlicher Serienkiller es schafft, den Berufungsantrag durchzubringen und sich durch die Lücken des Gesetzes zu winden.
























Der letztes Teil der Trilogie, "Argus" hat es mir eindeutig angetan. Das Buch spielt mehrere Jahre nach "Morpheus" und es kommen ganz neue Hauptfiguren auf die Bildfläche. Die junge, feurige Staatsanwältin Daria bekommt überraschend den wichtigsten Fall ihrer bisherigen Karriere. Ein neuer Serienmörder treibt in Miami sein Unwesen. Der bereits verurteilte Serienmörder William Bantling - den wir in "Cupido" schon kennengelernt haben- scheint etwas darüber zu wissen. Aber der Preis, den er für seine Informationen fordert, ist hoch. Zu hoch für die junge Staatsanwältin? Und was sagt C.J.Townsend dazu- die Frau, die William Bantling vor Jahren in die Todeszelle verfrachtet hat? Obwohl dieser Band der umfangreichste ist, überschlagen sich die Ereignisse und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nach wenigen Tagen war es ausgelesen und mein Umfeld hat mich mit meinem ständigen Hand-vor-den-Mund-schlagen, nervös-auf-den-Lippen-herumbeißen und Buch-vor-den-Kopf-schlagen-und-"neeeeiiiin!"-rufen schon aufgezogen. Das Buch rollt die ganzen vergangenen Ereignisse der ersten beiden Bände wieder auf, ohne sich zu wiederholen oder langweilig zu werden. Es ist so unfassbar spannend geschrieben, dass ich wirklich ständig Hochs und Tiefs hatte.

Mein Fazit: Die Cupido-Reihe ist nicht nur unglaublich spannend geschrieben und enthält immer wieder überraschende Handlungen, sondern auch die Hauptfiguren verfügen über sehr viel Tiefe. Es sind nicht die typischen 0815-Charaktere, sondern Menschen mit ganz eigenen Erfahrungen und Charakterzügen, die man jeden Band besser kennenlernt. Die Geschichte baut sich zwar über 3 Bücher hinweg auf, trotzdem sind die Handlungen in jedem Buch in sich abgeschlossen. Ich hasse nichts mehr als Cliffhanger ohne ein richtiges "Ende in sich". Kennt ihr das? Eine Serienstaffel ist irgendwie noch gar nicht so richtig zu Ende bzw. fühlt es sich nicht so an und plötzlich bekommt man die letzte Folge hingeknallt? Ich kann das nicht ausstehen! Auch wenn ich auf den letzten 60 Seiten immer ein "Oh Gott oh gott oh gott, wie soll das jemals wieder in Ordnung kommen?" Gefühl hatte- jedes Buch konnte ich mit genau dem richtigen Maß an Zufriedenheit zur Seite legen und hatte genau die gleiche Menge Neugier im Bauch, wie es weitergeht.
Zudem gibt es nicht nur Happy-Ends, man fürchtet ständig, dass liebgewonnene Charaktere die nächsten Seiten nicht überleben- ob es tatsächlich so ist, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht.

Also- ich kann euch alle Teile wärmstens empfehlen! Als nächstes werde ich mir wohl "Vater unser" oder "Samariter" vornehmen- letzteres ist im Juli als Hardcover erschienen und klingt auch furchtbar spannend.

Und wie sieht es bei euch mit den Urlaubsbüchern aus? Habt ihr Tipps für spannende Thriller? Ich könnte gerade einen nach dem anderen lesen!

 Links zu den Büchern via Amazon*: CupidoMorpheusArgus

 *Bei den Links handelt es sich um Affiliate Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, bekomme ich eine kleine Prämie, für euch ändert sich nichts am Preis. 

Mittwoch, 12. August 2015

Quadratischer Sommerurlaub - Insta-Travel deluxe oder wie das heißt!

Auch wenn ich lange Reisen liebe, sind es auch die Wochenendtrips und vor allem Kurzurlaube, die mir viel Energie bringen. Denn wo lässt sich besser abschalten als am Meer oder auf 1600 m Höhe?

Ende Juli verbrachten wir einige wundervolle Tage in Kroatien, letztes Wochenende ging es mit einer Freundin auf die Rax. Ganz unterschiedliche Arten, ein paar freie Tage zu verbringen. Entspannen, am Pool rumliegen, Eis essen und wunderschönes Zimmer vs. Wandern, Semmelknödel, Zimmer mit Dusche am Gang. Und ich muss sagen, ich habe beides unglaublich genossen. Ich bin dankbar dafür, so viele verschiedene Dinge tun zu können. Auf Instagram habt ihr vielleicht schon ein bisschen was gesehen, heute gibt es mal wieder einen Instagram-Rückblick extended version und so weiter.
Insta-Travel heißt das oder? #wanderlust #travelwithme #instatravel #travelbug #inbloggersprachemussimmerallestollklingen #scheissekeinwlanimurlaub
(Anm. der Redaktion: Auch wenn ich selber immer wieder solche Hashtags benutze, darf man sich ja auch ein bisschen über sich selbst lustig machen, oder?)

In Kroatien wurden wir upgegradet (whoop whoop, so viel Glück muss man mal haben!) Inklusive wundervollem Meerblick (UND Poolblick-tja). Unglaublich gutes Essen (frische Küche, Fisch, Pancakes, nomnomnom) und Europas größter Aquapark, der einem einen ordentlichen Adrenalinkick verpasst.
Da wir dank Mietauto mobil waren, machten wir auch Ausflüge an andere Strände. Einen Tag sahen wir uns Rovinj an. Ich war sofort verliebt in die kleinen Gässchen und bunten Fassaden, mein Freund ein bisschen geschockt von den Touristenmassen. 

Und nochmal Aquapark. Wenn ihr mal in Istrien seid, solltet ihr unbedingt dem Aquacolors Porec einen Besuch abstatten. Ab 15 Uhr gibt es ermäßigten Entritt. Mein Favorit- die gelbe Riesenrutsche. Einziger Nachteil- Riesenreifen die Treppen raufschleppen. Am Rückweg nach Österreich besuchten wir noch Bled Castle am See Bled in Slowenien. Sehr schöner Ausblick, die Burg war leider ein Reinfall (es gab keine Innenräume zu besichtigen. In der Schmiede zB wurden nur Souvenirs aus Metall verkauft, ziemlich mies. Aber der Blick entschädigt).

 Gipfelstürmer, traumhaftes Wetter, saftige grüne Wiesen, Sonne pur und ein erfrischender Wind. Das gepaart mit fast schon kitschig schöner Kulisse macht einfach gute Laune. Auch wenn man sich verläuft und statt eines kürzeren Spaziergangs dann doch 4 Stunden wandern ist. Dafür haben wir eine wunderschöne verlassene Wiese gefunden und waren sehr lange zwischen Latschen unterwegs.

Einen Besuch auf der Rax kann ich also wärmstens weiterempfehlen. Man kann mit der Seilbahn rauffahren und oben auf dem Plateau wandern (haben wir gemacht, geht trotzdem auch ein bisschen bergauf bergab- so lässt sich aber besser der derzeitigen Hitze entfliehen), alternativ kann man auch ganz raufwandern- wenn man das möchte. Auf 1600 m hat man einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Morgen geht es für mich wieder weg, ein paar Tage werde ich in Deutschland verbringen und ein paar Verwandte besuchen. Schon 2 1/2 Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal dort war, Wahnsinn!
Die Zeit rennt, deswegen freue ich mich umso mehr, wenn ich ein paar freie Tage nutzen kann.

Habt ein paar schöne hitzige Sommertage!



Sonntag, 2. August 2015

Chaos in the kitchen: Wie ich unabsichtlich fast veganes Eis fabrizierte - NICECREAM

Es gibt Momente im Leben, da übertreffe ich mich selbst. Ehrlich, das klingt leider sehr eingebildet und selbstverliebt, aber ich weiß ja, dass ich viele Dinge nicht gut kann. Singen zum Beispiel. Oder auch zeichnen (hoffnungslos!), Fleisch anbraten (Huhn gibt es bei mir nur furztrocken oder halbroh), geduldig sein, streiten. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Aber es geht ja hier eigentlich darum, was ich besonders gut kann. Spontan wahnsinnig leckere Dinge fabrizieren zum Beispiel, die so gut sind, dass ich selbst immer ganz überrascht bin. Erst letztens so geschehen als ich die Breakfast-Pizza ausprobierte. Und-man mag es glauben oder nicht- heute ist es mir schon wieder passiert.

Ich liebe Eis ja in allen möglichen Variationen und pinne täglich ungefähr 23 Eisrezepte, die ich uuunbedingt bald mal ausprobieren möchte. Leider weichen hier Vorstellung und Realität gelinde gesagt drastisch voneinander ab. Bislang habe ich diesen Sommer nämlich- äääh- genau: gar kein Eis selbst gemacht! (Dafür sehr viel selbst gegessen, aber das ist eine andere Geschichte).
DOCH- heute habe ich den inneren Eis-Schweinehund bezwungen und dachte mir "Sonntag, hatte heute noch gar kein Eis- hmmmm". Bei Instagram kam mir immer wieder diese Nicecream unter und ich dachte mir so - "was zum Teufel? Was für ein unglaublich bescheuerter Name!"
Nicecream? Besonders nett oder wie? Höfliche und zuvorkommende Eiscreme? Klaaaar.



Aber heute habe ich mich dann einfach rangewagt. Und danach für euch gegoogelt, wie man auf so einen Namen kommt. Nicecream ist nämlich eigentlich die Abkürzung für Nana-Icecream, was wiederum die Abkürzung für Banana-Icecream ist. Alles klar, oder? Aber anstatt Banana-Icecream zu sagen, muss man das Ganze natürlich instagram-tauglich abkürzen, daher also Nicecream. Klingt nebenbei auch noch...nett. Wie auch immer, wenn schon nicht namentlich, kann die Nicecream wenigstens geschmacklich überzeugen.

Für eine Portion für 2 Personen braucht ihr:

3 tiefgefrorene Bananen
eine Handvoll frische Erdbeeren (möglichst reif)
einen Schuss Mandelmilch
Kokosflocken (oder anderes Topping)
einen TL Honig

 Die Vorbereitung, die Nicecream braucht, ist überschaubar. Eingefrorene Bananen. Das wars. Relativ simpel also, man muss nur welche haben. Da ich regelmäßig Bananen zuhause habe (vor allem für Smoothies) und auch oft einige übrigbleiben, frier ich ständig Bananen ein. Profi-Bananen-Einfrierin sozusagen. Deswegen kann ich euch auch verraten, dass ihr sie am besten ohne Schale einfriert und vorher in Stückchen schneidet (so hat der Mixer später weniger zu kämpfen). Sie sollten indestens 8 Stunden eingefroren sein, damit die Konsistenz hinkommt, natürlich halten sie sich auch viel länger (mehrere Wochen, vielleicht auch Monate). Also im Zweifelsfall- einfach Mal Bananen einfrieren, man weiß nie, wann man sie noch brauchen kann.

Die Bananenstück kommen dann (gefroren, nicht aufgetaut) in den Mixer, zusammen mit den geschnittenen (oder zumindest gewaschenenen) Erdbeeren, der Mandelmilch (lässt sich sicher auch durch Reismilch oder normale Milch ersetzen) und dem Honig. Das wird dann alles auf höchster Stufe so lange vermixt, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Ich muss gleich dazusagen, dass Nicecream und Mixer nicht immer Freunde sind. Man braucht schon einen leistungsstarken Standmixer, der mit den Bananen zurecht kommt. Mit Stabmixern habe ich es bisher noch nicht probiert. Getoppt habe ich die Nicecream dann mit Kokosflocken, aber natürlich kann man hier auch Gojibeeren, Nüsse oder anderen Zeugs nehmen.

Ganz zufällig ist mir dann beim Verzehr vorher aufgefallen, dass das Rezept zufällig sogar noch fast vegan ist. Den Honig kann man weglassen oder Ersetzen, ansonsten also auch für Veganer (oder auch nicht-Veganer) geeignet. Und ich kann nur nochmal betonen- es schmeckt unglaublich gut! Schade, dass der halbe Sommer schon vorbei ist, aber ich werde definitiv noch ein paar Variationen ausprobieren.

Kennt ihr Nicecrem und habt ihr noch gute Kombinationen auf Lager?




Mittwoch, 29. Juli 2015

Travelguide: Hamburg meine Perle!

Schon fast 2 Monate ist es wieder her, dass wir bei unserem Hamburg-Trip von einer Gut-Wetter-Front überrascht wurden und und unglaublich über die paar Sonnenstrahlen gefreut haben. Ein paar Fotos habe ich ja schon mit euch geteilt, heute soll es eher um praktische Tipps gehen. Im Vorfeld habe ich leider kaum Travelguides gefunden, deswegen dachte ich mir, dass ich zumindest ein paar Sachen niederschreiben kann. Es ist also kein umfassender Travelguide, sondern eher ein paar Tipps, die ich euch gerne geben möchte.

Gesamteindruck: Ich muss sagen, dass ich mich am 1.Tag in Hamburg verliebt habe. Eigentlich hatte ich gar keine bestimmten Erwartungen oder Vorstellungen. Ich glaube, so wenig wie diesmal habe ich mich noch nie auf eine Reise vorbereitet. Einfach mal ohne Reiseführer und tausend Pläne losstarten hat sich als genau richtig herausgestellt. Obwohl Hamburg ja eher als raue und windige Stadt bekannt ist (oder zumindest war das ein Klischee, das ich kannte), hat das Wetter super mitgespielt und wir konnten die Tage wirklich sehr genießen.

Der Hafen
Ich habe es ja schon ausführlich betont, dass der Hafen wirklich mein Herz erobert hat. Auch wenn er vielleicht gar nicht mal unbedingt als schön bezeichnet werden kann mit den Containerschiffen, Lastenkränen und dem ganzen Trubel, versprüht er irgendwie einen ganz besonderen Charme und hat in mir sofort Fernweh ausgelöst. Wir haben gleich am 1.Tag eine Hafentour gemacht (das ist wohl der Klassiker schlechthin) und obwohl Pfingstsonntag und der Hafen gut besucht war, mussten wir keine 5 Minuten warten und fanden uns plötzlich auf einer Barkasse wieder. Man kann zwischen der größeren Variante und der Barkasse wählen, nur mit dem kommt man anscheinend auch in die Speicherstadt (Achtung! Bei niedrigem Wasserstand kann es sein, dass die nicht befahren werden kann) deswegen haben wir uns dafür entschieden. Mehr Infos zu Preisen und Varianten gibt es hier, wir haben die Tickets direkt vor Ort gekauft.
TIPP: An einem Tag an dem ihr eine Hafenrundfahrt macht und vielleicht noch eine Sehenswürdigkeit anseht, lohnt es sich die Hamburgcard zu kaufen. Da ist Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln inkludiert und man spart bei vielen Touren und Sehenswürdigkeiten ca. 3 Euro Eintritt.


Die Speicherstadt
Gleich neben der neuen Hafencity liegt die Speicherstadt, historisch gesehen wohl einer der ältesten Teile von Hamburg. Wie schon erwähnt, kann man sie mit der Barkasse durchfahren und das lohnt sich meiner Meinung nach auch wirklich. Man erfährt viel über die Handelsgescichte von Hamburg und die Ziegelsteinbauten allein sind schon ein toller Anblick. Natürlich kann man auch zu Fuß die Speicherstadt durchstreifen, wir haben beides gemacht aber dazu nachher mehr.
Das Chilehaus
Das was? Eigentlich stand das Chilehaus nicht auf unserem Plan, um ehrlich zu sein hatte ich davon gar nicht gehört. Als wir aber mit der Kamera bewaffnet auf dem Weg in die Speicherstadt durch die Straßen strollten, hielt uns ein freundliches älteres Pärchen auf und zeigte und ein paar tolle Fotopoints. Die beiden waren eigentlich auf dem Weg zum Mittagessen, zweigten jedoch mit uns ab und zeigten uns eine Kirche samt interessanten Anekdoten und empfahlen uns das Chilehaus. Deswegen waren wir dann ein paar Minuten später auf der Suche nach ebendiesem Haus und die Beschreibung "spitzes Haus, sieht aus wie ein Schiff, könn´se nich verfehlen!" war sehr hilfreich.
Das Haus liegt unweit von der Speicherstadt zwischen dem Ufer und der Europapassage. Man macht also keinen Umweg, bei einem Stadtspaziergang kann man es sich ansehen, die Herausforderung annehmen, sich selbst und die ganze Hauslänge auf ein Foto zu bekommen und das wars dann auch.Es gibt bestimmt auch eine nette Geschichte zu dem Haus, aber die habe ich leider vergessen.


Planten un Blomen
Unbedingt wollte ich zum Park "Planten & Blomen", weil er sich nicht nur sehr zentral in Hamburg befindet  (U Bahn Station "Stephansplatz", "St.Pauli" oder "Messehallen") sondern auch
viel zu bieten hat.
Neben vielen Spazierwegen, einem Teich, Liegewiesen und Eisständen sowie Cafés, gibt es auch noch das Tropenhaus (freier Eintritt, wir besuchten es nicht, da es an dem Tag plötzlich sehr warm war und unsere Füße müde waren vom Stadtspaziergang), man kann Bötchen fahren oder einfach die Seele baumeln lassen. An schönen Tagen ist der Park gut besucht, das macht aber gar nichts, da es genug Platz und Angebot gibt. Im Sommer gibt es Abends ab 22 Uhr zudem Wasserspiele mit Fontänen, Musik und sonstigem coolen Zeugs und tagsüber oft Konzerte. All das ist obendrauf kostenfrei, was will man mehr?
TIPP: Ein paar Snacks mitnehmen und ein kleines Picknick machen, so lässt sich eine Pause vom Stadterkunden gut verbringen.


Das maritime Museum
So schön der erste Tag in Hamburg war, holte uns danach das schlechte Wetter leider ein. Regentage sind in Hamburg nicht selten, deswegen gibt es hier auch viele Tipps, wie man sie trotzdem gut verbringen kann. Da U-Boot-Besichtigen nicht in Frage kam (Hallo Klaustrophobie!) und wir ohnehin schon lange nicht mehr im Museum waren, entschieden wir uns spontan dazu, dem Maritimem Museum einen Besuch abzustatten. Es befindet sich mitten in der Speicherstadt und ein Besuch lässt sich somit auch gut mit einem Spaziergang verbinden.
Vorneweg muss ich sagen, dass es uns nicht umgehauen hat. Es ist recht modern gestaltet und sehr ausführlich aufbereitet. Die Geschichte der Seefahrt von den Anfängen bis zu den Kriegen lässt sich hier erforschen. Nach fast 2 Stunden haben wir allerdings aufgegeben, da es mit der Zeit doch sehr viel Lesestoff war. Trotzdem würde ich es für einen verregneten Nachmittag empfehlen (vor allem, wenn es vielleicht schon der 3. oder 4. ist). Für Schiffahrts-Interessierte ist es sicher eine super Anlaufstelle. Oder für Legofans (es gibt ein riesiges Lego-Kreuzfahrtschiff!)











Essen & Trinken 
Wie in jeder großen Stadt gibt es auch in Hamburg viel zu essen. Ehrlich gesagt habe ich mich im Vorfeld gar nicht informiert, wo die "Insiderplätze" sind und kann demnach auch nicht viele Tipps geben. Die findet man aber ohnehin zuhaus auf diversen Hamburg-Blogs, da überlass ich den Hamburgern den Vortritt. In St.Pauli fanden wir viele nett Lokale und Kneipen, die recht belebt und auch günstig und gut schienen. Fürs Frühstück kann ich das Café May sehr empfehlen. Es ist immer gut besucht und besonders bei Studenten sehr beliebt, weil es ein unglaublich günstiges Frühstücksbuffet bietet und zwar jeden Tag, nicht nur am Wochenende. Für 5,90 kann man hier auftischen soviel man möchte und die Auswahl ist absolut in Ordnung. Für ebenfalls sehr günstige Preise gibt es Extras wie Muffins, Bagels und Co und natürlich auch Kaffee. Das Café gibt es anscheinend mehrmals, wir waren in St.Pauli.
Fischbrötchen lassen sich übrigens anscheinend auch sehr gut am Hafen essen, zumindest bekamen wir mehrfach den Tipp.

 
Unterkunft & das Unterwegssein:
Wir buchten das erste Mal über Air B´n´B und landeten gleich einen Volltreffer. Die Wohnung befand sich ein bisschen außerhalb in Wandsbek, in 10 Minuten war allerdings eine U-Bahn-Station erreichbar. Die Wohnung war wirklich super schön, hatte einen Balkon und eine vollausgestattete Küche (mit Espressomaschine! yeah!), deswegen haben wir auch ein paar Mal gekocht und ausgiebig "zuhause" gefrühstückt. In den äußeren grüneren Bezirken laufen übrigens überall Hasen herum, die dort frei leben! Wenn das kein Zeichen für eine Grünruheoase ist! 
Fortbewegen kann man sich sehr gut mit der U-Bahn und diversen Bussen bzw. Straßenbahnen. Alles ist sehr gut ausgeschildert und auch preislich vollkommen in Ordnung. Außerdem kann man sich das "Stadtrad" ausleihen und damit auch kleinere Ausflüge machen. Es gibt in der Stadt mehrere Stationen, an denen man die Fahrräder dann wieder zurückgeben kann. In Hamburg gibt es auch Car2Go, das man nützen kann.Genug Möglichkeiten sind also vorhanden.

Das war mein Senf zum wunderschönen Hafen (<3) und dem Rest von Hamburg. Wenn ihr auch Hamburg-Tipps habt, schreibt sie doch einfach in die Kommentare oder verlinkt zum jeweiligen Post, damit auch andere davon profitieren können.


Freitag, 24. Juli 2015

24 things before 25 oder- die Abrechnung!

Es gibt so Alter, da muss man manchmal nachdenken wenn man gefragt wird, wie alt man eigentlich sei. Kennt ihr das? "Wie alt bist du?" "23- ääähh 24. Oder? Ja warte- stimmt! Ich bin 24". Ich weiß nicht woran es liegt. Ob die Jahre an einem vorbeifliegen, man gefühlt schon ewig studiert oder es eigentlich irrelevant scheint. Solche Jahre waren für mich zwischen 21 und 24. Es hat sich viel verändert, ich habe mich auch verändert. Es gab viele Tiefs und auch viele viele schöne Momente. Das klingt jetzt ein bisschen nach einer Trauer- bzw. Festrede (oder einer Kombination aus beidem, na großartig!). Was ich eigentlich sagen möchte ist: 25 ist nicht so ein Alter. Wenn man 25 wird, bleibt einem das im Gedächtnis. Vielleicht, weil es ein runder Geburtstag ist. Vielleich, weil "ein Viertel Jahrhundert" ein bisschen einschüchternd klingt. Vielleicht, weil man überlegt, was man vor 30 noch so erreichen möchte (als ob das Leben danach vorbei wäre, eigentlich muss ich mich selbst dabei belächeln). Wie auch immer, ich muss sagen, dass ich derzeit sehr sehr glücklich und zufrieden bin. Ich habe einen wundervollen Freund, unglaubliche Freundinnen und meinen persönlichen Traumjob. Beruflich ergeben sich großartige Chancen, manchmal überschlagen sich meine Gedanken und ich stelle mir vor, wo ich in 5 Jahren wohl sein werde. Aber eigentlich möchte ich gar nicht zu viel darüber nachdenken, ich bemühe mich das Leben zu genießen und alles auszukosten, egal ob mit 24, 25 oder 26.


Während ich mich selbst ein bisschen für die letzten Monate belohne und mich in der kroatischen Sonne bade, hat mich letztens eine Freundin daran erinnert- da war ja noch was! Vor genau einem Jahr habe ich die "24 things to do before 26"-Liste geschrieben. Tja, Tag der Abrechnung würde ich sagen. Sehen wir uns die Liste mal an. 

1. Eine neue, aufregende Reise planen, die sofort Vorfreude auslöst.  Ein neuer Asientrip ist leider nicht in Sicht, aber unsere derzeitige Kroatienreise hat in mir schon sehr viel Vorfreude ausgelöst. So halb also erfüllt.

2. Auf ein Konzert einer Band gehen, die ich unbedingt schon mal live sehen wollte

Zum letzten Geburtstag hab ich ein Ticket für In Flames bekommen. Die habe ich zwar schon mal live gesehen, aber das Konzert im November hat mich wirklich umgehauen. Es war ein toller Abend.

3. Auch die letzten Master-Prüfungen alle positiv bestehen.

Najaaaa- 2 Prüfungen fehlen noch, aber ein Ende ist immerhin in Sicht.

4. Eis selber machen (die Formen warten schon sehnsüchtig darauf)
Hm- immer noch nichts geworden, dafür häufen sich die Rezepte auf meinem Pinterest-Board.
Aber das wird diesen Sommer ganz bestimmt noch umgesetzt.

5. Mich bewusst über ungeplante und schöne Momente freuen.
Check- das habe ich wirklich geschafft. Gerade am Wochenende habe ich mich bemüht, mal ohne Stress und Erwartungen in den Tag zu starten und siehe da- man kann sich sehr gut entspannen, ohne tausend Pläne zu haben und Listen abzuarbeiten. Das muss ich unebdingt beibehalten.

6. Ein Diplomarbeitsthema finden.

Yesss- noch dazu habe ich eine unglaublich interessante Stelle mit super Arbeitskollegen gefunden- Jackpot also! Jetzt muss die Arbeit nur noch fertig geschrieben werden.

7. Im kommenden Semester einen Yoga-Kurs buchen
Auch geschafft- in meinem Yoga Studio hatte ich eine Stundenkarte, in der Arbeit geht es zum Yoga und auch zuhause habe ich es immer wieder auf die Matte geschafft. Trotzdem ist das natürlich ausbaufähig, aber ich freu mich sehr darüber, weil ich merke, wie gut mir das tut.

8. Mich das erste Mal zum Outdoor-Klettern wagen.

Noch nicht geschafft, jedoch geht es im August ein Wochenende mit einer Freundin zum Wandern und Klettern- also nur um ein paar Wochen das Ziel verfehlt.

9. Nochmal nach Berlin reisen, 2013 war ich bereits dort und habe mich in die Stadt verliebt

Leider nein, kommt gleich auf die nächste Bucket-Liste.

10. Eeeendlich eine Lomo-Kamera kaufen.
Das habe ich anscheinend vergessen, gerade habe ich gar nicht so Lust dazu :)

11. Travelguides für den Blog schreiben.
Geschafft, zum Beispiel Teil 2 des großen Südostasien-Travelguides und einen Minitravelguide zu Rom

12. Meine Wohung weiter mit Dingen befüllen, die ich schön finde (zB: eine Gallery Wall)


Das ist eigentlich ein sehr schwammiges Ziel. Die Gallery Wall ist gewachsen, außerdem habe ich auch ein paar DIYs umgesetzt (zB HIER) Also ich würde sagen, Ziel erreicht.

13. Einen Herbstflohmarkt organisieren wie auch bereits 2013 und 2012.
Geschafft, Fotos gab es hier für euch. Noch dazu habe ich im Mai einen Bücherflohmarkt organisiert, also zählt der Punkt fast doppelt, oder?

14. Nach vielen Jahren wieder Eislaufen gehen.
Hm, das war dann wohl nichts.

15. Einen Weihnachtsmarkt organisieren und selbstgemachte Sachen verkaufen.
Nope.

16. Einen Keks-back-Marathon starten.
Geschafft, leider kaum verbloggt, aber Unmengen gebacken. Ich liebe es einfach!

17. Ski-Urlaub machen.
Hat leider nicht geklappt.

18. Einen Adventkranz binden. 
Geschafft! Das gehört für mich zur idyllischen Vorweihnachtszeit einfach dazu.

19. Den Ruhrpott besuchen und meine Verwandten endlich wieder treffen.
Halb/Halb. Eine Reise ist gebucht, im August geht es endlich wieder nach Deutschland.
Also zähle ich das mal großzügig als geschafft.

20. Flohmärkte besuchen.
Oh ja, ich war auf vielen Flohmärkten und Designmärkten, die werden mir irgendwann noch zum Verhängnis!

21. Eine Radtour machen.
Gemacht, allerdings weiß ich nicht genau, ob das nach meinem Geburtstag war. Ich sag einfach mal ja.

22. Nach Kopenhagen reisen
Hat arbeitsbedingt leider auch nicht geklappt,dafür waren wir aber in Hamburg und es war wunderschön! Ist ja auch nördlich. Die Kopenhagenflüge waren unverschämt teuer.

23. Jeden Monat mindestens ein Buch lesen.
In letzter Zeit lese ich wieder unglaublich gerne, auch für den Urlaub sind einige Bücher eingepackt worden. Berichtet habe ich darüber HIER , HIER und HIER

24. Eine große 25er Party schmeißen!
Nö, aber darauf hatte ich jetzt ehrlich gesagt gar keine Lust mehr. Stattdessen haben mein Freund und ich unsere Koffer gepackt und uns ans Meer verzogen. Neben dem Arbeiten und dem ganzen Unistress fand ich es viel verführerischer, mal ein paar Tage abseits von Internet, Instagram und lauter Musik einfach die Seele baumeln zu lassen.

 13 von 24 Punkten geschafft. Immerhin knapp mehr als die Hälfte! Bin ich enttäuscht? Eigentlich gar nicht. Um ehrlich zu sein, hatte ich die Liste schon wieder vergessen und war erstaunt über die Punkte, die ich dort gefunden habe. Pläne ändern sich innerhalb eines Jahres oft drastisch, das habe ich gesehen. Dass die Reisen nicht alle realistisch waren, wusste ich damals wohl auch schon.
Weniger Pläne schmiede ich deswegen eigentlich nicht, vielleicht schreibe ich ja auch noch eine neue Liste. Jetzt erstmal genieße ich jedoch ein paar Tage internet-freie Zeit und freu mich, erholt udn mit vielen Ideen zurückzukommen.

Habt ein schönes Wochenende!

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